Wie entwickelt sich der Weizenmarkt im Dezember 2023? Wie entwickelt sich der Weizenmarkt im Dezember 2023?

Wie entwickelt sich der Weizenmarkt im Dezember 2023?


„Höhen und Tiefen auf dem Getreidemarkt: Auswirkungen auf den Preis für Weizen und Mais“

In der Welt der Agrarwirtschaft ist der Markt selten statisch. Jüngste Irritationen auf den Getreidemärkten machen das besonders deutlich. Sébastien Poncelet vom Analyseunternehmen Agritel verweist darauf, dass der Markt derzeit zwischen Aufschwung und Rückgang schwebt.

Ein wesentlicher Faktor in dieser Gleichung war Chinas jüngster Kauf einer beträchtlichen Menge an in Chicago gelistetem Weizen. Dies führte zu einem Preiszuwachs von etwa 18% in nur zehn Tagen. Allerdings scheint es nicht genug Dynamik zu geben, diesen Aufwärtstrend fortzusetzen.

Im Dezember kündigten die USA den Verkauf von 1,12 Millionen Tonnen amerikanischem Weizen an China an. Interessanterweise sind die Chinesen allerdings keine regulären Käufer von amerikanischem Weizen, so Dewey Strickler vom Beratungsunternehmen Ag Watch Market.

Eine Renaissance der Importeure

Gleichzeitig besteht auch eine gesteigerte Aktivität anderer Importeure, die den Preis vor einem plötzlichen Einbruch bewahren könnte. Länder wie Japan, Bangladesch, Tunesien und Algerien traten jüngst als aktive Käufer auf.

Dies könnte die Aktivitäten der ausführenden Länder, einschließlich Frankreich, wieder ankurbeln, wo die Silos laut Poncelet gegenwärtig recht voll sind.

Ein Faktor, der weiterhin das Weizenangebot beeinflusst, sind die Preise in Russland, die nach wie vor sehr wettbewerbsfähig sind, so Poncelet. Allerdings hat Russland kürzlich seine Exporte von Hartweizen, der zur Herstellung von Pasta verwendet wird, bis Mai 2024 eingeschränkt, um die Inflation zu bekämpfen. Dies war ein überraschender Faktor von Angebotseinschränkungen, so Mike Zuzolo vom Beratungsunternehmen Global Commodity Analytics.

Weniger Winterweizen gesät

Auf der Chicagoer Börse endete der meistgehandelte SRW-Weizen der Marz-Ausgabe bei einem leicht reduzierten Preis von 6,2550 Dollar pro Scheffel (ca. 27 kg). In der Eurozone schwankt der Weizenpreis seit einer Woche um 230 Euro pro Tonne.

In Bezug auf Mais haben sich die Preise größtenteils stabilisiert. Allerdings hängt dies stark von den Wetterbedingungen in Brasilien ab, fügt Poncelet hinzu.

Für die Ölsaaten hängt der Markt aktuell stark vom Wetter in Brasilien ab. Die Situation dort ist laut Poncelet gemischt: „Es fällt ausreichend Regen, um die Marktteilnehmer zu beruhigen, aber nicht genug, um sicherzustellen, dass eine gute Ernte entsteht“, sagt er.

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