Wetter in Schwarzmeer beeinflusst erneut US-Weizenpreise Wetter in Schwarzmeer beeinflusst erneut US-Weizenpreise

Wetter in Schwarzmeer beeinflusst erneut US-Weizenpreise

Die Weizenpreise erfuhren zu Beginn der Woche in Chicago einen weiteren drastischen Anstieg, wobei die Sorten SRW und HRW um mehr als 4% zulegten! Hauptgrund hierfür waren die am vergangenen Wochenende in Russland registrierten Niederschläge, die sich als unzureichend erwiesen, um das akute Wasserdefizit im Süden des Landes auszugleichen. Die Wettervorhersagen deuten auf nur noch sehr begrenzte Niederschläge in den nächsten zwei Wochen hin.

Auch in der Ukraine haben die fehlenden Regenfälle und die sinkenden Temperaturen offenbar erhebliche Schäden in den Anbauflächen verursacht. Die Maissorten folgten dem Trend des Weizens. Der Markt wartet derzeit gespannt auf den wöchentlichen Crop Progress Bericht des USDA über den Fortschritt der Aussaat. Darüber hinaus übertrafen die wöchentlichen Maisinspektionen in amerikanischen Häfen in der vergangenen Woche die Markterwartungen, mit einem Gesamtgewicht von 1,21 Mio. Tonnen.

Die Weizeninspektionen (206.000 Tonnen) und Soja (184.000 Tonnen) fielen hingegen unter den Konsens, dennoch konnte der Sojabohnenkomplex dank der Festigkeit von Ölsaaten neue Gewinne verbuchen. Die Überschwemmungen im Süden Brasiliens treiben zudem weiterhin die Sojabohnenpreise in die Höhe.

Am Ende des Handelstages in Chicago stiegen die Preise für SRW-Weizen mit Ablaufdatum Juli 2024 um 37,5 Cent pro Bushel auf 6,89 $. Der Maispreis für Juli 2024 stieg um 8,0 Cent pro Bushel auf 4,61 $. Die Sojabohnen für die Lieferung im Juli 2024 legten um 20,0 Cent pro Bushel auf 12,48 $ zu.

Für die Überwachung der Preisentwicklung von landwirtschaftlichen Rohstoffen, besuchen Sie bitte Les marchés agricoles de Terre-net.fr



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