US-Weizen fällt durch Erntedruck US-Weizen fällt durch Erntedruck

US-Weizen fällt durch Erntedruck


Die Getreidekurse verbuchten am Dienstagabend in Chicago zum fünften Mal in Folge eine rückläufige Tendenz und erreichten damit ihren niedrigsten Stand seit Mitte Mai. Laut dem neuesten wöchentlichen Crop Progress-Bericht des United States Department of Agriculture (USDA) machen die ersten US-Winterweizenernten schneller Fortschritte als erwartet. Zum 2. Juni war laut USDA in 6 % der Betriebe die Ernte abgeschlossen, verglichen mit 3 % im Vorjahr und dem fünfjährigen Durchschnitt.

Auch der Zustand der Frühlingsweizen- und Maiskulturen übertraf die Markterwartungen. Rund 74 % bzw. 75 % wurden als „gut bis exzellent“ eingestuft. Sowohl die Mais- (91 %) als auch die Sojasaat (78 %) entwickeln sich weiterhin gut. Die Maispreise stehen zudem unter dem Druck der Rohölpreise, die sich negativ auf den Ethanolsektor auswirken. Die Aktivität am Markt wurde auch durch die neueste Gasc-Ausschreibung angekurbelt, die mit dem Kauf einer beachtlichen Menge an Mehlmahlweizen für Juli (470 kt) abgeschlossen wurde.

Zum Ende der Handelszeit in Chicago sank der SRW-Weizenkurs für Juli 2024 um 14,5 Cent pro Scheffel auf 6,58 USD. Der Maisfutureskurs für Juli 2024 fiel um 1,0 Cent pro Scheffel auf 4,42 USD. Der Sojabohnenkurs für Juli 2024 gab um 5,5 Cent pro Scheffel auf 11,79 USD nach.

Um die Entwicklung der Agrar-Rohstoffkurse zu verfolgen, besuchen Sie Les marchés agricoles de Terre-net.fr.



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