US-Soja verliert weiter an Boden in Chicago US-Soja verliert weiter an Boden in Chicago

US-Soja verliert weiter an Boden in Chicago


Die US-amerikanischen Agrarmärkte präsentierten sich am Mittwochabend in Chicago wieder einmal uneinheitlich, dominiert von Vorsicht im Hinblick auf mehrere sehnsüchtig erwartete Berichte des USDA (US-Landwirtschaftsministerium). Dieses wird nämlich am Freitag seine Winterweizenflächenschätzungen sowie Berichte über die US-Quartalsbestände zum 1. Dezember und das monatliche Update seines Offerten- und Nachfrageberichts auf globaler Ebene präsentieren.

Zuvor hat die brasilianische Versorgungsbehörde Conab bereits ihre Prognose für die Sojaernte 2024 fast um 5 Mt nach unten korrigiert, auf 155,3 Mt. Dies ist jedoch immer noch leicht über dem Rekord des Vorjahres (154,6 Mt). Die Maisproduktion wurde ebenfalls um 930 kt verringert, auf 118 Mt. Das markiert einen Absturz von fast 18 Mt im Vergleich zur Ernte 2023.

Der Biokraftstoffsektor sah sich jedoch erneut durch fallende Rohölpreise unter Druck gesetzt – eine Überraschung nach einem jüngsten Anstieg der US-Rohölbestände. Übrigens, die Ethanolbestände in den USA stiegen in der letzten Woche ebenfalls an, um 800.000 Barrel auf 24,4 Mb, den höchsten Stand seit April 2023.

Beim Handelsschluss in Chicago legte SRW-Weizen für März 2024 nur leicht um 0,75 Cent/bu zu, auf 6,11 $/bu. Mais für März 2024 konnte geringfügig um 0,25 c$/bu zulegen und endete bei 4,59 $/bu. Sojabohnen zur Lieferung im März 2024 gaben um 12,0 c$/bu nach und landeten bei 12,37 $/bu.

Um die Preisentwicklung der landwirtschaftlichen Rohstoffe zu verfolgen, besuchen Sie bitte die Webseite „Die Agrarmärkte auf Terre-net.fr“.



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