Temperaturrückgang bereitet Europa Sorgen Temperaturrückgang bereitet Europa Sorgen

Temperaturrückgang bereitet Europa Sorgen


Die Wetterverhältnisse in Westeuropa geben weiterhin Anlass zur Sorge. Nach einem eher milden Winterbeginn und anhaltenden Überschwemmungen sind die Kulturen besonders anfällig für sinkende Temperaturen. Der aktuelle Kälteeinbruch in Ländern wie Frankreich, Deutschland und dem Vereinigten Königreich könnte erhebliche Schäden verursachen.

Die Wettervorhersagen für die nächsten zwei Wochen deuten auf einen Anstieg der Niederschläge ab Mitte Januar hin, was die Produktionspotentiale der Wintergetreide weiter beeinträchtigen könnte. Nicht nur in Westeuropa, sondern auch in der Schwarzmeerregion sinken die Temperaturen, mit Tiefstwerten von -10 °C in den Produktionsgebieten im Süden Russlands und der Ukraine. Diese Regionen sind besonders stark betroffen, da sie über keine schützende Schneedecke verfügen.

Die USA bleiben ebenfalls nicht verschont, insbesondere die Region Kansas wird von Minustemperaturen getroffen. Im Gegensatz zu vielen anderen Regionen profitiert Brasilien von den aktuellen Wetterverhältnissen: Hier steigern die anhaltenden Niederschläge die Bedingungen für die Entwicklung von Mais und die anstehenden zweiten Aussaatwellen.

Die jüngsten Sojakulturen profitieren ebenfalls von den erhöhten Niederschlägen, doch die harte Dürre der vergangenen Monate hat dauerhaften Schaden bei einem Großteil der Kulturen angerichtet. Anders sieht die Situation in Argentinien aus: Hier erfreuen sich Mais und Soja hervorragender Anbaubedingungen.

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