Russland und die Ukraine sind ausschlaggebend Russland und die Ukraine sind ausschlaggebend

Russland und die Ukraine sind ausschlaggebend


Auf der globalen Bühne wird der Weizenmarkt stark von den Entwicklungen in Russland und der Ukraine beeinflusst. Aktuell sind diese beiden Länder im Fokus, da jede Änderung ihrer Weizenvorräte erhebliche Auswirkungen auf die Weizenpreise haben könnte. Gautier Le Molgat, Direktor der Argus Media France (Agritel), weist darauf hin, dass vor allem das Frühlingswetter und die damit einhergehenden Kulturverhältnisse hier eine entscheidende Rolle spielen könnten.

Analysten von Argus Media sehen Russland als dominierende Kraft auf dem Weizenmarkt, obwohl sie eine geringere Ernte für 2024 erwarten. Obwohl die Landwirte dort mehr Winterweizen als erwartet gepflanzt haben, hat die Hitzewelle im Frühjahr das Potenzial der Weizenernte beeinträchtigt, insbesondere bei den Winter- und Frühjahrsweizensorten. Daher gehen die Experten davon aus, dass die Erträge im Jahr 2024 niedriger ausfallen werden als im Vorjahr.

Allerdings wird erwartet, dass Russland aufgrund seiner umfangreichen Vorräte mit 104 Millionen Tonnen Versorgung (einschließlich Bestandsinicio und Produktion) in die Handelskampagne 2024-2025 eintritt, was das dritte Jahr in Folge wäre, in dem die Anfangsverfügbarkeit 100 Millionen Tonnen übersteigt.

In der Ukraine wird die Weizenproduktion 2024 voraussichtlich bei 19,93 Millionen Tonnen liegen, was deutlich unter dem Fünf-Jahres-Durchschnitt von 25,87 Millionen Tonnen liegt. Diese Verringerung ist auf kleinere Anbauflächen zurückzuführen. Nichtsdestotrotz gehen die Fachleute davon aus, dass die Erträge aufgrund der günstigen Wetterbedingungen zufriedenstellend ausfallen werden.

Die Durchschnittserträge des ukrainischen Weizens werden für 2024 auf 4,56 Tonnen pro Hektar geschätzt, was über dem fünfjährigen Durchschnitt von 4,26 Tonnen pro Hektar liegt. Aber trotz dieser erfreulichen Zahlen kompensiert diese Ertragserhöhung nicht die Verringerung der Anbaufläche, die auf 4,37 Millionen Hektar geschätzt wird, während die übliche Fläche bei rund 4,70 Millionen Hektar liegt.

Inmitten dieser Prognosen ist es notwendig, die Auswirkungen dieser Entwicklungen auf den globalen Weizenmarkt im Auge zu behalten und entsprechende Pläne und Strategien zu entwickeln.



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