Lesermeinungen zur Vermarktung von Weichweizen 2024 Lesermeinungen zur Vermarktung von Weichweizen 2024

Lesermeinungen zur Vermarktung von Weichweizen 2024


„Wie steht es um die Verpflichtung Ihrer Weizenernte 2024?“

Haben Sie schon über die Verpflichtung Ihrer Weizenernte für das Jahr 2024 nachgedacht? Mitte Dezember hatten 25 % unserer Leser angegeben, sich bereits für einen Teil ihrer 2024er Ernte verpflichtet zu haben. Dies spiegelt den Trend wider, Ernten vorausschauend und mit strategischer Planung zu verkaufen.

Das Thema Ernteverpflichtung ruft jedoch auch Skepsis hervor. Viele Landwirte befinden sich noch in der Aussaatphase, was eine verbindliche Zusage schwierig macht. Einige äußern Bedenken, sich so frühzeitig festzulegen und scherzen sogar darüber, Verpflichtungen für das Jahr 2035 eingehen zu wollen.

Ein weiterer Aspekt, der von Landwirten diskutiert wird, ist der Weizenpreis, der innerhalb eines Jahres um fast 100 €/t gefallen ist. Manche Landwirte argumentieren, dass sie nie bei fallenden Preisen verkaufen und warten stattdessen auf eine Preissteigerung. Doch wie lange kann man warten?

Viele Bauern argumentieren, dass sie noch nicht einmal ihre 2023er Ernte verkauft haben, und warten auf Preiserhöhungen, die ihren Produktionskosten entsprechen. Die ungünstigen klimatischen Bedingungen, insbesondere die heftigen Regenfälle, machen die Situation noch komplizierter.

Tatsächlich haben viele Bauern aufgrund der Überflutungen noch nicht mit der Aussaat von Weizen begonnen. Dies stellt eine weitere Herausforderung für die Vorhersagbarkeit der zukünftigen Ernten dar. In Anbetracht der erwartet mittelmäßigen Erträge und der Preise unter 200 €/t, fragen sich manche Landwirte, ob es überhaupt noch lohnenswert ist.

Wie gehen Sie also mit Ihrer Ernteverpflichtung um? Haben Sie schon mit der Verpflichtung für die Ernte 2024 begonnen? Wenn ja, zu welchem Volumen, zu welchem Preis und unter welchen Bedingungen? Wenn nicht, was würde Sie dazu ermutigen, mehr zu verpflichten?

Die Experten von Piloter sa ferme weisen darauf hin, dass in Zeiten hoher Produktionskosten eine Absicherung am besten ist. Eine effektive Handelsstrategie und eine solide Managementplanung können dazu beitragen, schwierige Situationen zu vermeiden. Die Entwicklung der Agrarmarktpreise sollten Landwirte dabei stets im Auge behalten.



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