Gesetzesvorschlag eines LR-Abgeordneten zur Agrarprodukt-Importation Gesetzesvorschlag eines LR-Abgeordneten zur Agrarprodukt-Importation

Gesetzesvorschlag eines LR-Abgeordneten zur Agrarprodukt-Importation


„Für Fairness im Handel: Frankreich plant Einfuhrverbot für bestimmte Lebensmittel“

Für eine gerechtere Konkurrenz sowie zum Schutz heimischer Bauern plant Frankreich, die Einfuhr von spezifischen, in Frankreich verboten zu produzierenden Lebensmitteln, zu unterbinden. Dies wurde vom Abgeordneten Antoine Vermorel-Marques betont, der die „unfaire Konkurrenz“ angeprangert hat. Er schätzt den entstandenen finanziellen Verlust für französische Bauern auf etwa 10 Milliarden Euro.

Vermorel-Marques zielt dabei speziell auf Fleisch, welches mit Tiermehl und genetisch modifizierten Körnern aus der Ukraine gefüttert wurde, sowie auf Tomaten aus dem Maghreb, die mit Dichlorpropen behandelt wurden. Dichlorpropen, eine potenziell krebserregende Substanz, wurde in Europa vor 15 Jahren verboten.

Die Gesetzesvorlage erhält Unterstützung vom Vorsitzenden der Republikanischen Partei Eric Ciotti und vom Abgeordneten Olivier Marleix. Vermorel-Marques kritisiert insbesondere Artikel 44 des Egalim-Gesetzes zur Verteilung des Werts in der französischen Lebensmittelkette als „ineffektiv“, da es sich auf Verkäufer und nicht auf Importeure konzentriere.

Er betont, dass das Gesetz zwar ein starkes Prinzip verankert hat, jedoch keine Sanktionen festgelegt wurden. „Es ist, als ob man Fußball ohne Schiedsrichter spielt“, fügte er hinzu. In den vergangenen Tagen protestierten Bauern gegen die unfairen Wettbewerbsbedingungen mit Ländern, die ihre Produkte in Frankreich verkaufen, aber nicht die gleichen Standards einhalten müssen.

Um mehr über die Proteste der Landwirte und die geplanten Maßnahmen zu erfahren, finden Sie hier einen Zusammenfassung sowie eine Sammlung aller Artikel zu diesem Thema.



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