EU-Weizen leicht rückläufig auf Euronext EU-Weizen leicht rückläufig auf Euronext

EU-Weizen leicht rückläufig auf Euronext


Der Weizenpreis zeigt aktuell eine stabile bis fallende Tendenz. Dies geschieht im Hinblick auf die noch unveröffentlichten USDA-Berichte, die am kommenden Freitag erwartet werden und Informationen zu globalen Angebot und Nachfrage sowie zu den Anbauflächen für Winterweizen in den USA enthalten werden. Das anhaltende Wettbewerbsniveau an der Schwarzmeer-Region hat indes einen dämpfenden Effekt auf die Markttendenz.

In der ersten Hälfte der Woche wurde jedoch ein Anstieg der internationalen Nachfrage verzeichnet, der eine gewisse Unterstützung für die Preisentwicklung darstellt. Weiterhin sind auch die Wetterbedingungen in Europa, Russland und den USA ein wichtiger Faktor, der den Weizenpreis beeinflusst.

In Bezug auf Mais zeigt sich auch eine leichte Preiserholung. Diese Entwicklung folgt darauf, dass das Conab die Vorhersage für die diesjährige brasilianische Ernte nach unten korrigiert hat. Andererseits hat die Handelskammer von Rosario die erwartete Maisernte in Argentinien um 3 Millionen Tonnen erhöht. Dies stellt einen neuen historischen Rekord dar mit einem Ertrag von 59 Millionen Tonnen insgesamt.

Gegen 13:00 Uhr sank der Preis für Weizen an der Euronext für das Fälligkeitsdatum März 2024 um 0,75 € pro Tonne auf 220,75 € pro Tonne. Der Vertrag für Mai 2024 fiel ebenfalls um 0,75 € pro Tonne auf 224,25 €. Für Mais an der Euronext mit Lieferfälligkeit im März 2024 stieg der Preis dagegen um 0,50 € pro Tonne auf 194,25 €. Der Preis für Mais, der im Juni 2024 fällig wird, nahm um 0,25 € pro Tonne auf 199,75 € pro Tonne zu.

Um die Entwicklung der Preise für agrarische Rohstoffe zu verfolgen, können Sie sich auf der Website der Agrarmärkte von Terre-net.fr informieren.



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