Der Weizen verliert weiterhin an Boden auf Euronext Der Weizen verliert weiterhin an Boden auf Euronext

Der Weizen verliert weiterhin an Boden auf Euronext


Getreidepreise im Abwärtstrend: Zurückgehende Nachfrage belastet Weizen und Mais

Der aktuelle Preisverfall von Weizen und Mais setzt sich aufgrund der zurückgehenden Nachfrage fort. Insbesondere der Weizenmarkt, der Mitte Januar noch eine regelrechte Geschäftsbelebung erlebte, verzeichnet nun einen deutlichen Einbruch. Ausschlaggebend für diese Entwicklung ist vor allem die starke Konkurrenz aus der Schwarzmeer-Region, die weiterhin Auswirkungen auf internationale Trends hat. Darüber hinaus wirken sich hoch angesetzte Produktionsprognosen in Russland für das Jahr 2024 negativ auf die Weizenpreise aus.

Auch beim Mais sind die Preise aufgrund vermehrter Einflüsse aus Südamerika rückläufig. Insbesondere die erwartete Produktionssteigerung in Argentinien wirkt sich derzeit preissenkend aus. Allerdings wird die starke Hitzewelle in diesem Land genau beobachtet. Sollten sich die hohen Temperaturen negativ auf die Ernte auswirken, könnte das die Preise wieder anziehen lassen. Mit Blick auf die Nachfrage ist zusätzlich der Rückgang der chinesischen Importe ein entscheidender Faktor.

Kurz vor 13 Uhr fiel der Preis für Weizen der Sorte Euronext mit Fälligkeit im März 2024 um 0,75 €/t auf 214 €/t, während der Vertrag für Mai 2024 um 1,50 €/t auf 215,50 €/t sank. Auch der Preis für Mais der Sorte Euronext zur Lieferung im März 2024 ging um 0,75 €/t auf 186 €/t zurück, der Contract für Juni 2024 verlor 1 €/t und sank auf 190,25 €/t.

Um den Markt der landwirtschaftlichen Rohstoffe stets im Blick zu haben, melden Sie sich bitte auf der Webseite www.terre-net.fr an. Hier finden Sie regelmäßige Updates zu aktuellen Entwicklungen und Preisveränderungen.



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