Umweltschädliche PFAS weit verbreitet und nur teilweise reguliert


„Die unsichtbare Bedrohung: PFAS und die Gefahren für die Haw River Watershed“

Die Landschaft entlang des Haw River ist atemberaubend und lockt Naturliebhaber aus der ganzen Region an. Von hohen Klippen über Strömungen und Wanderwegen verzaubert der Fluss seine Besucher. Doch hinter dieser Schönheit verbirgt sich eine unsichtbare Bedrohung – Per- und Polyfluoralkylsubstanzen, besser bekannt als PFAS. Diese Chemikalien, die in hohen Konzentrationen mit schwerwiegenden gesundheitlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht werden, sind mittlerweile so weit verbreitet, dass sie im Blut von 97 Prozent der Amerikaner gefunden werden.

Die EPA hat in diesem Jahr einen Vorschlag erlassen, dass öffentliche Trinkwassersysteme nicht mehr als vier Teile pro Billionen von zwei PFAS-Verbindungen, PFOS und PFOA, enthalten dürfen. Dennoch wurden 2019 in den Haw River aus der Stadt Burlington 30.000 Teile pro Billionen PFAS festgestellt, das ist 7.500 Mal mehr als die Maximalkonzentration in den vorgeschlagenen Richtlinien. Dies stellte eine unmittelbare Gefahr für die Gemeinden dar, die ihr Trinkwasser aus dem Haw River beziehen.

Infolgedessen haben Organisationen wie die Haw River Assembly, das Southern Environmental Law Center und Gemeindemitglieder reagiert, um die Bedrohung für die Gemeinden zu minimieren. Die Situation entlang des Haw River ist kein Einzelfall, sondern ein weltweites Problem, dem sich viele Gemeinden ausgesetzt sehen.

PFAS sind Chemikalien, die seit den 1940er Jahren kommerziell verwendet werden. Sie werden nicht biologisch abgebaut und sammeln sich im Körper an, was sie zu einer dauerhaften Bedrohung macht. Obwohl die Öffentlichkeit erst seit 1999 von den Gefahren dieser Chemikalien erfährt, haben Unternehmen, darunter DuPont und 3M, die Toxizität der Chemikalien bereits zu Beginn ihrer Verwendung gekannt.

Die Landwirtschaft ist ebenfalls von PFAS betroffen, da verunreinigtes Wasser und aufgetragene Klärschlämme zu PFAS-Aufnahme führen können. Dies führt zu einer zunehmenden Besorgnis im Lebensmittelsystem, sowohl für Verbraucher als auch für Landwirte, die auf kontaminiertem Land arbeiten.

Die EPA hat kürzlich vorgeschlagen, maximale Kontaminationswerte für PFAS in öffentlichen Trinkwassersystemen festzulegen. Diese Regelung wird in Kürze erwartet, doch ist sie aus Sicht vieler Experten nicht ausreichend, um die Bedrohung durch PFAS effektiv zu bekämpfen.

Organisationen wie die Haw River Assembly ergreifen Maßnahmen, um die Wasserqualität entlang des Haw River zu kontrollieren. Auch die Bemühungen um die Blockierung von Gesetzgebungen, die den Einsatz von PFAS regulieren sollen, sind im Gange.

Die Notwendigkeit, PFAS-Deklarationen zu definieren und ihre Verwendung zu regeln, ist von entscheidender Bedeutung, um die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Die Bemühungen von Organisationen wie der Haw River Assembly und dem Southern Environmental Law Center sind unerlässlich, um die Bedrohung durch PFAS zu minimieren und die Öffentlichkeit zu informieren und zu schützen. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass jeder Zugang zu sauberem und sicheren Trinkwasser hat.



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