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EU-Agrarrat scheitert beim Abbau von Verbraucherschutz


Gentechnik-Debatte im EU-Agrarrat: Verbraucherschutz und Umweltschutz sehen vorerst keinen Abbau

Aktuelle Entscheidung des EU-Agrarrats

Heute wurde im EU-Agrarrat der Vorschlag zur weitreichenden Deregulierung von Gentechnik abgelehnt. Antje von Broock, Geschäftsführerin des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), äußert sich dazu und betont die Bedeutung von Verbraucherrechten und Umweltschutz in der aktuellen Debatte. Die Entscheidung markiert vorerst einen Sieg im Kampf um den Schutz der konventionellen und ökologischen Landwirtschaft sowie unserer Ökosysteme.

Eine klare Positionierung des Rats für eine deregulierte neue Gentechnik wurde nicht beschlossen. Weitere Verhandlungen und Diskussionen zu diesem Thema werden im neuen Jahr erwartet.

Minister Özdemir spricht sich weiterhin deutlich für Koexistenz, Transparenz und das Vorsorgeprinzip aus. Die Kennzeichnung, Koexistenzregelungen und ein vorsorgeorientiertes Risikoprüfungs- und Zulassungssystem sind grundlegende Voraussetzungen für den Erhalt der konventionellen und ökologischen, gentechnikfreien Landwirtschaft. Es bleibt zu hoffen, dass sich Minister Özdemir weiterhin für Verbraucherrechte und Umweltschutz einsetzt und die falschen Versprechen der Industrie offensiv benennt.

Hintergrund und weitere Informationen

Für weitere Informationen und bei Rückfragen steht Daniela Wannemacher, Leiterin Team Landnutzung beim BUND und Expertin für Agro-Gentechnik, zur Verfügung. Sie ist telefonisch unter 030-27586-567 oder mobil unter 01590-1340227 sowie per E-Mail unter [email protected] erreichbar.

Herausgeber: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Petra Kirberger (v.i.S.d.P.), Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin

Wir begrüßen, dass sich unter den europäischen Agrarminister*innen heute keine Mehrheit für eine weitere Deregulierung der neuen Gentechnik fand. Die EU Kommission wurde damit in ihre Schranken verwiesen. Der Angriff auf die Wahlfreiheit von Verbraucherinnen und Verbaucher wurde so fürs Erste abgewehrt.



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