Die Lösung für Wassersorgen könnte bei Bibern liegen: Entdecke ihre erstaunliche Rolle bei der Wasseraufbereitung!


Wie Beavers die Landwirtschaft revolutionieren: Das Comeback der intelligenten Nagetiere

Die Geschichte von Jon Griggs, dem Manager der Maggie Creek Ranch in Elko, Nevada, ist eine Geschichte von Wandel und Anpassung. Es ist Ende Oktober, und Griggs steht vor der Herausforderung, mehr als tausend Angus-Kreuzungskälber zu entwöhnen. Auf einem 200.000 Hektar großen Anwesen hat er genug Futter für seine 2.000 Mutterkühe und ihre Kälber. Wasser hingegen ist schon seit Langem ein Problem, vor allem angesichts der Sommerhitze und der anhaltenden Dürre in der Region.

In den vergangenen Jahren mussten Griggs und sein Team aufgrund des Wassermangels auf Tiefbrunnen zurückgreifen oder sich auf die Susie- und Maggie-Bäche verlassen, die das Anwesen durchqueren und glücklicherweise ganzjährig Wasserquellen darstellen. Doch dies war nicht immer so. In vergangenen Jahren versiegten die Bäche im Sommer. Dann wurden Biber wieder eingeführt und alles änderte sich.

Vor rund 30 Jahren betrachtete Griggs die Biber als Schädlinge, die Bäume zernagten und Bewässerungsgräben blockierten. Doch nach und nach erkannte er die Vorteile dieser intelligenten Nagetiere, die das Landschaftsbild durch den Bau von Dämmen und Pools veränderten. Die Gegend erwachte zu neuem Leben, die Landschaft erblühte, und das Vieh hatte mehr und besseres Wasser.

Laut Griggs sind die Bachsysteme inzwischen Heimat für etwa 150 Biberpaare und ein „großes Komplex“ mit etwa 15 Familien. Heute spricht er auf Konferenzen in den USA und Kanada über die Vorteile der Einführung von Bibern in die Landwirtschaft und wie diese einen Schutz gegen Dürre und Waldbrände bieten.

Ähnliche Erfahrungen machte Jay Wilde, Besitzer der Diamondback W Ranch in Preston, Idaho. Nachdem der Bach, der die Hauptwasserquelle für die 200 Rinder auf seinem 10.000 Hektar großen Grundstück darstellt, aufgrund steigender Sommertemperaturen und Dürre versiegte, entschied er sich, Biber wieder in die Gegend zu bringen. Mit Hilfe von Professor Joseph Wheaton von der Utah State University und der Schaffung von beaver dam analogs, gelang es Wilde, das Bachsystem wiederherzustellen.

Die Rückkehr der Biber ist nur ein Beispiel dafür, wie die Einführung dieser intelligenten Nagetiere in die Landwirtschaft positive Auswirkungen haben kann. Beavers wirken wie Landschaftsarchitekten, die helfen, das Wasser auf dem Land zu halten, Überschwemmungen zu verhindern und die Wasserqualität zu verbessern.

Beide Storys zeigen, dass die Einführung von Bibern in die Landwirtschaft zu positiven Veränderungen führen kann. Durch ein Umdenken in der Beziehung zu diesen Tieren können Landwirte davon profitieren und gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten. Wenn mehr Landwirte diesen Weg einschlagen, könnten Biber nicht nur das Landschaftsbild verändern, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten.



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