Der Taro-Bauer, der durch traditionelle hawaiianische Praktiken ein Ökosystem wiederherstellt


Das Wiederaufleben des Taro-Anbaus in Hawaiis altem Ökosystem

Der Taro-Anbau in Hawaii hatte schon immer eine besondere Bedeutung für die Ureinwohner. Heute besteht die Herausforderung darin, dieses uralte System wiederherzustellen und einen nachhaltige Umgang mit der Umwelt zu gewährleisten.

Das Wiederaufblühen des Taro-Anbaus in den Koʻolau Mountains von Oʻahu ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie eine kleine Gruppe von Enthusiasten und Freiwilligen es geschafft hat, ein ganzes Ökosystem wiederzubeleben. Die Geschichte beginnt im Jahr 2001, als der Meeresbiologe Kanekoa Shultz die benachbarte Paepae o Heʻeia-Fischteiche wieder aufbaute. Doch schon bald wurde klar, dass diese Teiche nur ein Teil eines größeren Ökosystems sind, das dringend rehabilitiert werden musste. Sechs Jahre später gründete Shultz die gemeinnützige Organisation Kakoʻo ʻOʻiwi und begann mit der schrittweisen Wiederherstellung des brachliegenden Landes. Heute werden 405 Hektar Land genutzt, um Taro anzubauen und die Ernte in der Gemeinde zu verteilen.

Darüber hinaus spielen Kakoʻo ʻOʻiwi und ähnliche Organisationen eine wichtige Rolle bei der Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels. Durch verschiedene landwirtschaftliche Praktiken werden der Lebensraum für die Tierwelt geschaffen, das Wachstum invasiver Pflanzen kontrolliert und die Filterfunktion der Teiche verbessert.

Hawaiis traditionelles Agrarsystem spielte eine entscheidende Rolle bei der Selbstversorgung der Bevölkerung, bevor die Inseln kolonialisiert wurden. Heute zeigt sich, dass die Wiederbelebung dieses Systems auch dazu beitragen könnte, den Großteil der Bevölkerung des Staates zu ernähren. Gleichzeitig werden damit die Herausforderungen des Klimawandels gemeistert.

Die Herausforderungen sind jedoch groß, und die gemeinnützige Organisation ist weiterhin stark von Fördergeldern abhängig. Dennoch überwiegen die ökologischen und sozialen Vorteile bei weitem die finanziellen Einnahmen. Die Investition in die Landwirtschaft und den Naturschutz trägt weit über die Grenzen der ahupuaʻa hinaus.

Durch die Wiederbelebung des Taro-Anbaus in Hawaii wird nicht nur die Tradition gewahrt, sondern auch ein nachhaltiges und ausgewogenes Ökosystem geschaffen. Es ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie einheimische Landwirtschaft, Klimaresilienz und der Schutz der Umwelt in Einklang gebracht werden können.



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