Bienen und Biodiversität bedroht: Eilverordnung Glyphosat von Landwirtschaftsminister Bienen und Biodiversität bedroht: Eilverordnung Glyphosat von Landwirtschaftsminister

Bienen und Biodiversität bedroht: Eilverordnung Glyphosat von Landwirtschaftsminister


Furioser Imkerbund verurteilt Minister Özdemir wegen Verlängerung der Glyphosat-Nutzung

Die neue Eilverordnung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zur Verlängerung der Glyphosat-Nutzung sorgt für Empörung bei Imkerinnen und Imkern. Der Landwirtschaftsminister Cem Özdemir hat sich entgegen seiner vorherigen Versprechen und dem Koalitionsvertrag entschieden, die Nutzung des umstrittenen Pestizids für weitere sechs Monate ab dem 01. Januar 2024 zu gestatten. Diese Entscheidung wird von vielen als Verrat an Bienen, der Biodiversität und dem Versprechen, Glyphosat vom Markt zu nehmen, angesehen. Der Präsident des Neuen Imkerbundes, Jürgen Binder, kritisiert die Entscheidung scharf und fordert ein sofortiges Verbot von Glyphosat auf deutschen Feldern.

Die Eilverordnung wird begründet mit der notwendigen Herstellung von Rechtsschutz für Landwirte bei der weiteren Anwendung von Glyphosat. Kritiker argumentieren jedoch, dass dabei die nachgewiesenen Schäden für die Wild- und Honigbienen, die Biodiversität und die Ernährungssicherheit bewusst ignoriert werden. Imkerinnen und Imker verlangen ein Verbot von Glyphosat auf deutschen Feldern – gleichgültig, mit welchen Mitteln der Minister das erreicht.

Der Neue Imkerbund e.V. verurteilt die Entscheidung des Ministeriums und fordert eine konsequente Umsetzung des im Koalitionsvertrag versprochenen Endes der Glyphosatnutzung. Der Präsident Jürgen Binder kritisiert Minister Özdemir dafür, dass er dem Druck der Agrarlobby und der Pestizidindustrie nachgibt und das stille Sterben der Bestäuberinsekten durch sein Nichtstun weiter fördert. Imkerinnen und Imker sind empört darüber, dass der Minister das Pestizid den Profitinteressen der Chemieindustrie über das Wohl der Bienen stellt und das im Koalitionsvertrag versprochene Ende der Glyphosatnutzung nicht durch ein Verbot umsetzt.

Die Forderung nach einem sofortigen Verbot von Glyphosat wird daher von Imkerinnen und Imkern lautstark erhoben. Sie betonen, dass die Fakten längst für ein Verbot sprechen und fordern von Minister Özdemir, endlich Taten zu zeigen und das Überleben der Bestäuberinsekten zu sichern. Im Hinblick auf die zunehmenden Schäden für die Umwelt und die Gesundheit fordert der Neue Imkerbund e.V. ein konsequentes Handeln und einen klaren Einsatz für den Schutz der Bienen.

Pressekontakt:
Neuer Imkerbund e.V.
Jürgen Binder, Präsident
Friedrichstrasse 171
10177 Berlin
www.neuer-imkerbund.de



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