Biden-Harris stärkt Nahrungssouveränität und Agrarpolitik der Stammesgebiete Biden-Harris stärkt Nahrungssouveränität und Agrarpolitik der Stammesgebiete

Biden-Harris stärkt Nahrungssouveränität und Agrarpolitik der Stammesgebiete


USDA stellt 42,5 Millionen Dollar zur Unterstützung der Ernährungssouveränität indigener Völker bereit

Die Agrarministerin der USA, Tom Vilsack, gab eine Reihe von Maßnahmen zur Stärkung der Soveränität indigener Völker bekannt, die von der Landwirtschaftsbehörde USDA unter der Administration Biden-Harris in die Wege geleitet wurden. Gemeinsam mit Indianerstämmen wurde beispielsweise ein Investitionsprogramm ausgearbeitet, das auf die Hebung der Eigenständigkeit bei Nahrungsmittelprodukten sowie auf die Förderung der Boden- und Wirtschaftsresilienz abzielt.

So wurden beispielsweise über 42 Millionen Dollar für Preisträger des Programms zur Förderung der Ernte und Fleischverarbeitung indigener Tiere bereit gestellt. Hinzu kommen 18 Millionen Dollar für Projekte, die dem Schutz indigener Wälder dienen sowie 2,3 Millionen für die Bereitstellung von Lebensmitteln indigener Herkunft in Schulverpflegungsprogrammen. Es wurde zudem eine Klasse von Praktikanten eingestellt, die sich speziell um Agrarwirtschaft und Ernährungssouveränität der Ureinwohner kümmert.

Vilsack versichert: „Wir setzen uns dafür ein, dass unsere Programme indigenes Wissen und Sichtweisen berücksichtigen. Darüber hinaus fördern wir Projekte, die wirtschaftliche Chancen in indigenen Gemeinden schaffen, den gemeinsamen Schutz wertvoller Wälder und Grasflächen verbessern und sicherstellen, dass indigene Lebensmittel an Schüler, die an Schulverpflegungsprogrammen teilnehmen, ausgegeben werden können.

Eines der Projekte, das aus diesem Investitionspaket hervorgegangen ist, ist die Vergabe eines Zuschusses in Höhe von 6,5 Millionen Dollar an den Stamm der Eastern Band of Cherokee Indians in Cherokee, North Carolina. Mit dem Geld soll ein Zentrum zur Verarbeitung von Tieren errichtet werden, die Mitglieder des Stammes aufziehen und jagen, darunter Rinder, Schweine, Ziegen, Hirsche und Elche. Ein Teil des Fleisches wird an Bedürftige in Schulen und Krankenhäusern gespendet.

Ein weiteres Projekt wurde für den Stamm der Passamaquoddy im Städtchen Princeton in Maine ins Leben gerufen. Hier wird mit einem Zuschuss von 4,3 Millionen Dollar eine Aquakultur-Einrichtung errichtet, in der amerikanische Aale gezüchtet werden sollen.

Und der Stamm der Ponca in Niobrara, Nebraska will mit seiner Fördersumme von 4,8 Millionen Dollar eine Einrichtung zur Schlachtung, Verarbeitung und Lagerung von Büffelfleisch errichten, das auch an bedürftige Gemeindemitglieder verteilt werden soll.

Das USDA-Programm reflektiert auch das Engagement der Biden-Harris-Administration, mit den indigenen Völkern der USA zusammenzuarbeiten, um Wohlstand und Anstand für alle Ureinwohner zu fördern. Zugleich soll dadurch das Agrar- und Ernährungssystem des Landes gerechter, wettbewerbsfähiger und widerstandsfähiger gemacht werden.



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