Agrardiesel: Nachhaltige Maßnahmen für den Klimaschutz Agrardiesel: Nachhaltige Maßnahmen für den Klimaschutz

Agrardiesel: Nachhaltige Maßnahmen für den Klimaschutz


Agrardiesel: Wichtiges Ende der Subventionen für den Klimaschutz – aber mit Maß

Die Diskussion um das Auslaufen der Steuervergünstigung für Agrardiesel und die heutigen Proteste werden von Olaf Bandt, dem Vorsitzenden des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland, kommentiert.

Bandt betont, dass die Streichung der Agrardiesel-Subvention ein wichtiger Schritt in Richtung Verringerung von Treibhausgasen ist. Allerdings führt der Wegfall der Kfz-Steuerbefreiung für landwirtschaftliche Betriebe zu einer deutlichen finanziellen Mehrbelastung. Dies sendet ein falsches Signal an die Landwirte, die bereits einem enormen Veränderungsdruck ausgesetzt sind. Auch wenn die Ängste der Landwirte zu Protesten führen, rechtfertigt dies nicht die Bedrohung von Politikern und Politikerinnen vor ihren Privathäusern.

Die Agrardiesel-Vergünstigung hat bisher den Umbau der Motoren auf alternative Antriebe verhindert, obwohl bereits marktgängige Optionen vorhanden sind. Die Politik sollte einen Umbau hin zu einer klimaneutralen und naturverträglichen Wirtschaft ermöglichen. Der BUND fordert daher die Bundesregierung auf, nicht gleichzeitig die Kfz-Steuer-Befreiung für landwirtschaftliche Betriebe aufzuheben. Dadurch würde die Belastung der Landwirtschaft reduziert und ein Signal für die Ersetzung fossiler Treibstoffe durch Alternativen gesetzt. Gleichzeitig ist klar, dass der Umbau der Landwirtschaft, insbesondere der Tierhaltung, Unterstützung benötigt. Der BUND fordert daher die Umsetzung der einstimmig beschlossenen Tierwohlabgabe durch die von der Borchert-Kommission.

Hintergrund: Die Agrardiesel-Subvention macht einen geringen Anteil der staatlichen Unterstützungen aus. Es gibt eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass die Lebensmittelpreise deutlich steigen. Dennoch ist es wichtig, den Wegfall der Agrardieselvergünstigung mit Programmen zu begleiten, mit denen Landwirtschaftsbetriebe auf alternative Antriebe umrüsten können.

Für weitere Informationen steht Daniela Wannemacher, Teamleiterin Landnutzung beim BUND, zur Verfügung. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 030-27586-567 und per E-Mail: [email protected], Mobil: 01590-1340227.

Herausgeber: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Petra Kirberger (v.i.S.d.P.), Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin



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