48 innovative Ideen für Ländliche Räume: BMEL fördert Land.Digital-Projekte


Die Fördermaßnahme „Land.Digital“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat den digitalen Wandel in ländlichen Gebieten unterstützt und zahlreiche innovative Konzepte im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) hervorgebracht. Der Einsatz moderner digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien eröffnet vielfältige Möglichkeiten für das Leben auf dem Land, darunter eine stärkere Vernetzung von Dorfgemeinschaften, die Überwindung von Standortnachteilen und die Reduzierung von langen Wegen – allesamt Gewinne für das Leben und Arbeiten abseits der Ballungszentren.

Das Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung begleitete im Auftrag des BMEL die Durchführung von 48 Modellprojekten im Rahmen der Fördermaßnahme „Land.Digital“. Diese Projekte setzten sich mit verschiedenen Themenbereichen wie Wirtschaft und Arbeit, Ehrenamt und Beteiligung, Mobilität, Bildung und Qualifizierung, Gesundheit und Pflege sowie Nahversorgung auseinander. Die Förderphase der Projekte endete am 31. März 2022, und die gewonnenen Erkenntnisse werden nun systematisch ausgewertet, um sie für die breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen und erfolgreiche Konzepte auf andere Regionen zu übertragen.

Ein Beispiel für ein erfolgreiches Projekt, das aus der Förderung von „Land.Digital“ hervorging, ist „Bremke.Digital“. Dieses Projekt wurde in Bremke gestartet und hat zur Vernetzung des Dorfes mit der App „Dorffunk“ und einem digitalen Schaukasten beigetragen. Diese Lösungen erlauben es allen Bewohnern des Dorfes, am Digitalprojekt teilzuhaben und tragen somit zu einer erfolgreichen Digitalisierung bei.

Darüber hinaus wurden weitere Projekte wie die DICTUM-Rescue App, Dorfkonsum Plus und BOLD vorgestellt, die verschiedene Aspekte der Digitalisierung in ländlichen Regionen adressieren. Diese Projekte bieten wertvolle Einblicke und Best Practices, die auf andere Regionen übertragen werden können.

Die Abschlusskonferenz auf dem Hof Prädikow bekräftigte die Wichtigkeit der Digitalisierung in ländlichen Gebieten und bot den Teilnehmern die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. Die Förderung von „Land.Digital“ zeigt eindrucksvoll, wie Digitalisierung die Lebensqualität in ländlichen Regionen steigern und die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land verwirklichen kann. Interessierte können sich auch über andere Forschungsprojekte des BMEL informieren, die sich mit der Digitalisierung in ländlichen Räumen beschäftigen.

Diese Projekte belegen eindrucksvoll, dass die Förderung von „Land.Digital“ einen wichtigen Beitrag zur Stärkung ländlicher Regionen leisten und neue Zukunftsperspektiven eröffnen kann.



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