USDA-Maßnahmen zum Schutz von Tiergesundheit vor H5N1 Vogelgrippe USDA-Maßnahmen zum Schutz von Tiergesundheit vor H5N1 Vogelgrippe

USDA-Maßnahmen zum Schutz von Tiergesundheit vor H5N1 Vogelgrippe

Bundesverordnung zur Unterstützung der Informationsgewinnung und Eindämmung der Verbreitung von H5N1 bei Milchvieh

WASHINGTON, 24. April 2024
Die US-amerikanische Agrarbehörde USDA macht verschiedene Maßnahmen offenbar, die sie in Zusammenarbeit mit ihren Bundespartnern trifft, um sich gegen die Bedrohung durch die hochpathogene Vogelgrippe H5N1 zur Wehr zu setzen und deren Verbreitung einzudämmen.

Die tier- und pflanzenschutzrechtliche Inspektionsbehörde des USDA (APHIS) hat heute eine Bundesverordnung bekannt gegeben, die ab Montag, dem 29. April 2024, folgende Maßnahmen erfordert:

Pflichttests für die Interstate-Bewegung von Milchvieh

  • Bevor Milchkühe über die Staatsgrenzen hinweg transportiert werden, muss ein Negativtest auf das Influenza-A-Virus in einem anerkannten Labornetzwerk der Nationalen Tiergesundheitsbehörde (NAHLN) durchgeführt werden.
  • Milchviehherden, die für den interstate Transport positiv getestet wurden, müssen epidemiologische Informationen bereitstellen, einschließlich Angaben zur Nachverfolgung der Tierbewegungen.
  • Die Verschiebung von Milchvieh über die Staatsgrenzen hinweg muss unter den von der APHIS festgelegten Bedingungen erfolgen.
  • Diese Maßnahmen gelten sofort für laktierende Milchkühe, während für andere Kategorien von Milchvieh wissenschaftliche Faktoren zur Beurteilung des Virus und seines sich verändernden Risikoprofils herangezogen werden.

Pflicht zur Berichterstattung

  • Laboratorien und staatliche Tierärzte müssen positive diagnostische Nachweise für Influenza A-Nukleinsäuren (z. B. PCR oder genetische Sequenzierung) bei Nutztieren der USDA APHIS melden.
  • Laboratorien und staatliche Tierärzte müssen positive diagnostische Befunde für Influenza A-Serologie bei Nutztieren der USDA APHIS melden.

Durch diese Massnamen wird versucht, die Verbreitung von H5N1 innerhalb von Kuhherden, von Kühen zu Geflügel, zwischen Molkereien in Zusammenhang mit Rinderbewegungen sowie bei Kühen ohne Krankheitssymptome, die positiv getestet wurden, einzudämmen. Weiterhin erfordert die beunruhigende Übertragung von H5N1 zwischen Wildvögeln und Molkereikühen weitere Tests und Zeit für ein besseres Verständnis zur Unterstützung zukünftiger Maßnahmen.

Die Bundesverordnung ist wesentlich zur Bereitstellung umfassenderer Informationen für die USDA. Die Pflicht zur Meldung positiver Testergebnisse wird der USDA helfen, die Krankheit besser zu verstehen und ihre Verbreitung durch den Test vor dem interstate Transport zu begrenzen.

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass bisher keine Änderungen des Virus festgestellt wurden, die eine erhöhte Übertragbarkeit auf den Menschen und zwischen Menschen bedeuten würden. Auch die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung bei Personen, die in direktem Kontakt mit infizierten Tieren stehen, wird als gering eingeschätzt.

Zudem erholen sich betroffene Kühe offenbar mit entsprechender Pflege von der Krankheit, ohne dass ein großer Anteil an Todesfällen auftritt. Weiterhin betont die Behörde die kritische Bedeutung von Biosicherheitsmaßnahmen bei der Eindämmung der Krankheitsverbreitung für alle Nutz- und Geflügeltiere.

Zur weiteren Verbesserung des Verständnisses und der Forschung über H5N1 bei Milchvieh hat die APHIS am 21. April 239 genetische Sequenzen des kürzlich in Proben in Verbindung mit dem anhaltenden HPAI-Ausbruch in Geflügel und Wildvögeln sowie dem jüngsten H5N1-Ereignis bei Molkereikühen gefundenen US-amerikanischen H5N1-Clade 2.3.4.4b-Influenza-Virus veröffentlicht. Eine Weitergabe von Virusproben an interessierte Forscher soll epidemiologische Studien erleichtern.

In Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Lebens- und Arzneimittelbehörde FDA wird zudem kontinuierlich an der Aufrechterhaltung der Effektivität des föderalen Milchsicherheitssystems gearbeitet. Es ist wichtig zu betonen, dass aufgrund der uns derzeit vorliegenden Informationen und Forschungen die FDA und das USDA der Überzeugung sind, dass unsere kommerzielle Milchversorgung sicher ist. Dies ist sowohl auf den Pasteurisierungsprozess als auch auf die gesetzliche Verpflichtung zur Umleitung oder Vernichtung von Milch von kranken Kühen zurückzuführen. Pasteurisierung hat sich kontinuierlich als wirksam bei der Inaktivierung von Bakterien und Viren in der Milch erwiesen. FDA und USDA sammeln und bewerten weiterhin zusätzliche Daten und Informationen speziell zur Vogelgrippe bei Molkereikühen und unterstützen die staatlichen Stellen bei der Bewältigung dieser neu auftauchenden Krankheit bei Molkereikühen.

Die USDA und ihre Partner im CDC und in der FDA arbeiten eng zusammen, um die Gesundheit von Tieren, Menschen und die Sicherheit unserer Lebensmittelversorgung zu schützen. Die US-Regierung ist entschlossen, diese Situation mit größter Dringlichkeit anzugehen.

Mehr über die Reaktion der USDA auf HPAI bei Molkereikühen erfahren Sie auf der Website der APHIS.

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Die USDA ist ein gleichberechtigter Anbieter, Arbeitgeber und Kreditgeber.



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