Stärkung Schwarzer Landwirte: Solarenergie als zukunftsfähige Ressource Stärkung Schwarzer Landwirte: Solarenergie als zukunftsfähige Ressource

Stärkung Schwarzer Landwirte: Solarenergie als zukunftsfähige Ressource


Eine Chance auf grüne Energieausbeutung im ländlichen Raum

Inmitten landwirtschaftlich geprägter Gegenden kommt es häufig zur Skepsis gegenüber groß angelegten Energieprojekten, die ohne einen sofort erkennbaren Nutzen die Landschaft verändern. Doch Beatrice Othow, Gründerin von EnerWealth, zeigt, wie Besitzer von Kleinflächen direkt von Solarenergie profitieren können. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Energiegenossenschaften können auch die Vorteile für die gesamte Gemeinschaft verdeutlicht werden.

Das Elektrizitätswerk Roanoke versorgt sechs ländliche Bezirke im Nordosten von Nord-Carolina, darunter Northampton, mit etwa 60 Megawatt Strom. Im Vergleich zum großen Stromversorger Duke Energy mag dies gering erscheinen, doch gerade für kleinere Unternehmen wie Roanoke bedeuten solche Solarprojekte bedeutende Beiträge zur Energieversorgung.

Präsident und CEO Marshall Cherry betont, dass als Genossenschaft Roanoke seinen Kunden und Mitgliedern die Einsparungen, die durch erneuerbare Energie erzielt werden, in Form von niedrigeren Stromrechnungen weitergibt. Die Solarenergie-Projekte sind zudem mit Batterieanlagen ausgestattet, die in der Lage sind, 500 Kilowatt für etwa zwei Stunden zu liefern, wenn sie vollständig geladen sind. Damit kann teure Energie vom Großmarkt vermieden werden, was das Projekt trotz seiner bescheidenen Größe wirtschaftlich rentabel macht.

Außerdem könnten durch die Erweiterung von Solarprojekten Arbeitsplätze geschaffen werden. Neben ihrer Arbeit bei EnerWealth leitet Othow den Vorstand der gemeinnützigen Organisation B.O.S.S. (Black Owners of Solar Services). Diese Gruppe erhielt kürzlich einen Zuschuss in Höhe von 6,3 Millionen US-Dollar vom US-Energieministerium, um Minderheiten und Frauen in Nord-Carolina bei der Realisierung von erneuerbaren Energieprojekten zu unterstützen.

Trotz ihrer kleineren Form stoßen die Projekte von EnerWealth jedoch immer noch auf einige bürokratische Hürden. Lokale Verordnungen fordern teilweise beträchtlichen Abstand von der Grundstücksgrenze bei der Installation von Solarenergie. Ein Problem, das gerade bei größeren Anlagen in ländlichen Gegenden oft auftritt. Cherry betont jedoch: „Die Vorschriften sind nicht für alle passend. Wir haben noch Spielraum für Verbesserungen.“



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