Milliardäre: Die Zukunft des US-amerikanischen Bio-Rindfleisches? Milliardäre: Die Zukunft des US-amerikanischen Bio-Rindfleisches?

Milliardäre: Die Zukunft des US-amerikanischen Bio-Rindfleisches?


„Regenerative Landwirtschaft: Langsame und bewusste Investitionen für nachhaltiges Wachstum“

Mit der sich stetig ändernden Agrarwirtschaft wächst die Bedeutung regenerativer Landwirtschaft immer weiter. Ein entscheidendes Element dabei ist es, bewusst und achtsam auf die Skalierung und Investitionen zu achten, wie es Cream Co. seit 2016 praktiziert. Die Firma begann mit einem Netzwerk von drei kleineren bis mittelgroßen Familienbetrieben in Kalifornien und wuchs innerhalb weniger Jahre auf rund 30 Betriebe an der Westküste.

Zu den Herausforderungen, denen sich solche Unternehmen gegenüber sehen, gehört es, trotz der Vorlieben von Gastronomen und Einzelhandel für bestimmte Fleischteile, das gesamte Tier zu kaufen und zu verwerten. Lösungsansätze hierfür sind die kreative Produktentwicklung und die Zusammenarbeit mit großen Unternehmen. Allerdings bringt die bevorzugte Verwendung bestimmter Fleischteile von importiertem, grasgefüttertem Rindfleisch aus Australien eine gewisse Konkurrenz mit sich.

Der Anstieg von Fleischimporten seit dem Jahr 2015, als der Kongress ein Gesetz aufhob, das die Kennzeichnung des Ursprungslandes des Fleisches vorschrieb, brachte die einheimische Fleischproduktion in eine schwierige Lage. Ein positiver Wendepunkt könnte die jüngste Entscheidung der USDA sein, die Kennzeichnung von Fleisch mit „Product of U.S.A.“ nur noch für Fleisch zu erlauben, das von Tieren stammt, die in den USA geboren, aufgezogen, geschlachtet und verarbeitet wurden.

Trotz dieser möglichen Verbesserung wird es jedoch für die meisten Produzenten der American Grassfed Association (AGA) in naher Zukunft nicht möglich sein, ihre Produkte in den großen, konventionellen Einzelhandel zu bringen. Viele Produzenten konzentrieren sich daher auf den Aufbau eigener regionaler Lieferketten und den Direktverkauf an den Endverbraucher.

Abschließend lässt sich sagen, dass es nicht die „Eine für alle“-Strategie in der Landwirtschaft gibt. Es geht vielmehr darum, individuelle Lösungen zu finden und vorsichtig und bewusst zu investieren, um den Bedürfnissen aller Beteiligten gerecht zu werden und den Weg für eine nachhaltige Zukunft zu ebnen. Entscheidend dabei ist es auch, große Handelspartner zu gewinnen, um den Zugang zu den Massenmärkten zu ermöglichen.



Quelle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert