Landwirtschaft ändern: Schutz von Wildtieren und Kampf gegen Klimawandel Landwirtschaft ändern: Schutz von Wildtieren und Kampf gegen Klimawandel

Landwirtschaft ändern: Schutz von Wildtieren und Kampf gegen Klimawandel


Die Vorteile der Biodiversität für die Landwirtschaft und die Tierwelt

Die Erhöhung der Artenvielfalt in Landwirtschaftssystemen kann ein Schub für das Ökosystem sein und eine reichhaltigere Nährstoffzirkulation ermöglicht, erklärt ein Forscher. Diese Vielfalt kann eine Vielzahl von Arten vom Mikrobiom bis hin zu Säugetieren anziehen und fördern.

Wie Säugetiere von der Biodiversität profitieren

Obwohl die Landwirtschaft eine große Bedrohung für Säugetiere darstellt, kann sie bei entsprechender Ausrichtung auf die Biodiversität auch günstige Effekte haben. Indem wir anerkennen, dass landwirtschaftliche Systeme Teil eines komplexen natürlichen Ökosystems sind, können wir beginnen, ihre Vorteile zu nutzen“, erklärt Forscher Rath. Einfache Schritte wie die Integration von natürlichen Elementen wie Hecken entlang von Ackerflächen können die Artenvielfalt erheblich fördern, indem sie Wildtieren Nahrung und Unterschlupf bieten. Darüber hinaus können auf Vielfalt ausgelegte landwirtschaftliche Praktiken auch zur Vernetzung und zum Genfluss verschiedener Tierpopulationen beitragen.

Differenzierte landwirtschaftliche Flächen und ihre Auswirkungen auf die Tierwelt

Neuere Untersuchungen zeigen, dass die Diversifizierung landwirtschaftlicher Flächen sowohl in den USA als auch weltweit mehrere Tierarten, darunter Fledermäuse, Nager, Beutelratten und Igel, begünstigen kann. Es wurde festgestellt, dass Artenvielfalt und Artenreichtum auf landwirtschaftlichen Flächen mit eingeschlossenen natürlichen Elementen ähnlich sein können wie unter natürlichen Bedingungen.

Spezialisierte Säugetiere, die nur in spezifischen Lebensräumen vorkommen, werden stärker von landwirtschaftlichen Standorten beeinflusst als Arten, die in einer Vielzahl von Lebensräumen vorkommen. Es wurde festgestellt, dass die Artenzusammensetzung zwischen Ackerland und natürlichem Lebensraum variierte.

Die Rolle der Bio-Landwirtschaft für den Artenschutz

Die Bio-Landwirtschaft bietet viele Arten einen sichereren Lebensraum, da sie den Einsatz von potentiell schädlichen Chemikalien vermeidet. Ein gutes Beispiel ist die Bio-Farm von Christina Allen in Maryland. Trotz der umgebenden städtischen Entwicklung stellt die Farm offenbar einen Zufluchtsort für viele Säugetiere dar.

„Bisher haben wir Skunks, Murmeltiere, viele Opossums, Füchse und sogar gelegentlich Kojoten entdeckt“, schreibt Allen in einer E-Mail. „Mit dem zunehmenden Entwicklungsdruck sehen wir, dass arme Tiere hierher kommen, weil sie irgendwohin ziehen müssen…wir sehen sie aber nicht als Nutztiere, sondern als Wildlife und leben friedlich nebeneinander, solange sie sich natürlich verhalten.“

Raffinierte landwirtschaftliche Praktiken und ihre Vorteile

Interessanterweise scheinen Allens landwirtschaftliche Praktiken das Auftreten von Säugetieren zu begünstigen. Sie verzichtet auf den Einsatz von Pestiziden und schweren Maschinen, die den Boden verdichten könnten, pflanzt Blumen in ihren Gärten, um nützliche Insekten anzulocken, und hält Wiesen mit einheimischen Pflanzen instand.

Es besteht kein Zweifel daran, dass die Einbeziehung von Biodiversität und nachhaltigen Praktiken in die moderne Landwirtschaft unzählige Vorteile für das breitere Ökosystem und insbesondere für Säugetiere bieten kann. Es ist an der Zeit, dass diese Erkenntnisse zum Standard in der Agrarpolitik und -praxis werden.



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