Initiative des USDA für den Übergang zu Bio-Produkten in Bewegung Initiative des USDA für den Übergang zu Bio-Produkten in Bewegung

Initiative des USDA für den Übergang zu Bio-Produkten in Bewegung


Die Bedeutung des ökologischen Landbaus für unsere Wirtschaft und die neuen Initiativen zur Förderung der Umstellung

Ökologischer Landbau spielt eine bedeutende Rolle in unserer nationalen Wirtschaft. Eine Tatsache, die die USDA (United States Department of Agriculture) uneingeschränkt anerkennt. Gleichzeitig steht sie Landwirten zur Seite, die vor der Herausforderung stehen, auf ökologische Anbaumethoden umzusteigen.

Die Umstellung auf biologische Produktionsmethoden ermöglicht es den Erzeugern und Verarbeitern, sich am Markt einzigartig zu positionieren und einen größeren Anteil am Lebensmittelsektor zu erzielen. Bevor die Ernte jedoch als Bio zertifiziert werden kann, müssen die Landwirte ihre Flächen drei Jahre lang sorgfältig bewirtschaften, ohne dabei verbotene synthetische Pestizide zu verwenden. Dieser Übergangszeitraum birgt viele technische und marktbezogene Herausforderungen.

Um Bauern und Produzenten zu unterstützen, neue und bessere Märkte zu erschließen und ihre Einkommensquellen auszuweiten, hat die USDA 2022 die Organic Transition Initiative (OTI) ins Leben gerufen. Die Initiative, ein Investment von 300 Millionen Dollar, bietet umfassende technische Unterstützung für Landwirte, die sich für den Umstieg auf ökologischen Landbau interessieren. Dazu gehören Mentoring und Beratung, finanzielle Unterstützung und gezielte Fördermittel zur Entwicklung von Bio-Märkten.

Vor kurzem hatte ich das Privileg, bei zwei Veranstaltungen im Rahmen der OTI mitzuwirken. Zunächst besuchte ich Longmont, Colorado, um die erste Runde der Vergabe des Organic Market Development Grant-Programms (OMDG) anzukündigen. Hierbei wurden Projekte mit insgesamt 9,75 Millionen Dollar gefördert, die einen beträchtlichen Beitrag zur Entwicklung und Ausweitung von Märkten für Bio-Produkte leisten sollen. Ich freue mich darauf, in Kürze weitere Stipendien über OMDG anzukündigen.

Anschließend reiste ich nach Pacific Grove, Kalifornien, zur 44. jährlichen „EcoFarm“-Konferenz, der ältesten und größten Konferenz für ökologischen Landbau in Westen. Dort diskutierte ich mit Marc Lipson und Sakeenah Shabazz vom Berkely Food Institute, wie die OTI-Finanzierung die Bio-Branche unterstützt und allen interessierten Landwirten, einschließlich kleiner und traditionell benachteiligter Produzenten, den Umstieg auf Bio ermöglicht.

Programme wie die OTI, OMDG und TOPP helfen uns dabei, Risiken für Landwirte zu reduzieren, die Bio-Erzeugnisse anbauen und vermarkten wollen, und neue Möglichkeiten für amerikanische Produzenten zu schaffen, an neuen Märkten teilzunehmen. Es ist eine spannende Zeit, in der Bio-Landwirtschaft tätig zu sein!



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