Hat die Nahrungs-Dokumentation den Durchbruch im Mainstream geschafft? Hat die Nahrungs-Dokumentation den Durchbruch im Mainstream geschafft?

Hat die Nahrungs-Dokumentation den Durchbruch im Mainstream geschafft?


In Warschau, North Carolina, toben die Urenkel von René Miller auf dem Basketballplatz im Garten. Die Kinder erzählen der Filmcrew, die sie dabei beobachtet, von dem Atemgerät, das Miller benutzt. Besonders im Sommer, wenn die Farmer von den gegenüberliegenden Feldern Stallmist von den zahlreichen industriellen Schweinefarmen versprühen und ihre Asthmaanfälle zunehmen. Dann hat der ältere Junge, Mari, eine Frage.

„Wie heißt dieser Film überhaupt?“, fragt er. Hinter der Kamera antwortet die Autorin und Produzentin Jamie Berger, dass das Team sich noch nicht entschieden hat und fragt, ob er irgendwelche Vorschläge hat.

„Ja“, antwortet er ohne zu zögern. „Wie wär’s mit ‚Die Schweinefarm stinkt‘?“

Es ist eine Szene, auf die Berger als eine ihrer Lieblingsszenen im Dokumentarfilm anspielt, der in den Regionen gedreht wurde, die am meisten zur Schweineproduktion der USA beitragen. Letztendlich entschieden sich die Filmemacher jedoch für „The Smell of Money“.

In dem Film zeigen Berger und der Regisseur und Produzent Shawn Bannon das alltägliche Leben einer Gruppe von Schwarzen Familien, die eine Klage gegen Smithfield, eines der größten industriellen Schweinefleischunternehmen der Welt, eingereicht haben. Sie werfen dem Unternehmen vor, ihre Gemeinschaften in einer Weise zu verschmutzen, die ihre Gesundheit, den Wert ihrer Immobilien und ihre Lebensqualität stark beeinträchtigt hat.

Berger und ihr Team wollten den Zuschauern die harten Fakten und Diagramme nicht aufdrängen. Stattdessen hoffen sie, dass sich die Zuschauer mit den Protagonisten des Films identifizieren und Empathie für sie empfinden. Gleichzeitig sollen sie erkennen, dass solche Probleme nicht nur in North Carolina existieren, sondern dass wir alle damit verbunden sind, sei es durch unsere Ernährung oder durch die politischen Führer, die wir unterstützen.

Mittlerweile haben viele Menschen die Möglichkeit, diesen wichtigen Film zu sehen. „The Smell of Money“ lief bereits auf verschiedenen Filmfestivals und wurde Mitte Dezember von Apple für das Streaming ausgewählt. Außerdem kann der Dokumentarfilm auf Prime Video, Google Play und YouTube angesehen werden.

Er ist Teil einer ganzen Reihe neuer Dokumentarfilme über Lebensmittel und Landwirtschaft, die auf verschiedene Probleme und mögliche Lösungen hinweisen. Dabei wird in jedem Film ein anderer Aspekt beleuchtet. Alle zeigen jedoch auf, wie die Lebensmittelproduktion in den USA die Menschen schädigt oder enttäuscht und welche Lösungen es für diese Probleme gibt.

Zu den weiteren Dokumentarfilmen, die zum Verständnis der amerikanischen Landwirtschaft beitragen, gehören unter anderem „Farming While Black“, ein visueller Bericht über die Reise von Leah Penniman und ihrer Mentorin Karen Washington, die Pionierarbeit im urbanen Gartenbau geleistet hat. Ebenso hervorzuheben ist „Feeding Tomorrow“, ein Appell für ein gerechtes und regeneratives Lebensmittelsystem, das unter anderem durch Agroforstwirtschaft und städtische Landwirtschaft verwirklicht werden soll. All diese Filme tragen dazu bei, das Bewusstsein für die Herausforderungen und Möglichkeiten in der amerikanischen Landwirtschaft zu schärfen und die Verbindung zwischen der Ernährungsweise und der Umwelt deutlich zu machen.



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