Bedrohungen für den Clear Lake Hitch: Ein Leidensweg für abhängige Stämme Bedrohungen für den Clear Lake Hitch: Ein Leidensweg für abhängige Stämme

Bedrohungen für den Clear Lake Hitch: Ein Leidensweg für abhängige Stämme


Titel: Der langsame Weg zum Wiederaufbau: Die Sicherung der Zukunft des Chi-Fisches

Seit Jahrtausenden ernährte der Chi-Fisch mit seinen reichen Frühlingslaichläufen in 14 Nebenflüssen den nordamerikanischen Clear Lake. Der Stammessen, der reichlich Fisch in haltbares Trockenfleisch verwandelte, wurde brutal unterbrochen durch aufeinanderfolgende Vernichtung der indigenen Gemeinschaften und fünf Generationen lang anhaltende Umweltschäden. Heute sind nur noch sechs Laichgewässer übrig und in den letzten Dürrejahren wurde kein einziger Laichlauf beobachtet.

Um die Zukunft des Chi-Fisches zu sichern, reisten im Jahr 2022 Stammesmitglieder quer durch das Land, um auf Behördenmeetings in Sacramento, Eureka und South Lake Tahoe ihre Stimme zu erheben. Aus dieser Initiative entstanden eine Reihe von historischen Premieren: Interagenturen-Gipfeltreffen und eine noch nie dagewesene Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Behörden, um die anhaltenden Bedrohungen für den Chi zu bekämpfen.

Der Wiederaufbau ist ein komplexes Unterfangen, das die Bündelung verschiedener Ressourcen und Kompetenzen erfordert. Untersucht werden muss, wie die Wasserflüsse in den Laichbächen aufrechterhalten werden können, damit die Chi-Eier überleben und Zugang zum See gewährt wird. Spezialisierte Ausrüstung zur Überwachung von Oberflächen- und Grundwasser wird derzeit in Zusammenarbeit mit verschiedenen Behörden installiert. Zusätzlich werden tonnenweise Trümmer aus Wasserwegen entfernt, um den Fischlebensraum und den Wasserfluss zu verbessern und die Erosion des Bachufers zu reduzieren.

Weitere Maßnahmen beinhalten die Identifikation und der Abbau von Migrationsbarrieren für den Chi und die Beobachtung sowie Beseitigung invasiver Karpfen, die bis zu 11 Kilogramm schwer werden können und als große Bedrohung für den Chi gelten.

Ein unerwartet nasses Frühjahr 2023 konnte die Dürre in Kalifornien etwas mildern und brachte Überraschungen mit sich – Zehntausende von Chi wurden in Seenahen Bächen gesichtet. Doch die starken Wasserflüsse führten zu neuen Schwierigkeiten: Chi wurden über die Ufer gespült und in Gräben und Feldern gestrandet. Hier konnten mehr als 26.000 Chi von Stammesmitarbeitern und Landbesitzern gerettet werden.

Die plötzliche Wiederkehr hoher Fischnummern lässt die Wissenschaftler rätseln, die der Annahme sind, dass nahe Wasserflächen als Zufluchtsort für erwachsene Chi dienten. Allerdings gibt es auch Stimmen, die das Ausmaß der Krise in Frage stellen, darunter ansässige Bauern, deren Wassernutzung ins Schwanken geraten ist.



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