Nach Bienen: Welche Pflanzen im Jahr 2024 im Eco-Schema 4 anbauen? Nach Bienen: Welche Pflanzen im Jahr 2024 im Eco-Schema 4 anbauen?

Welche Pflanzen im Jahr 2024 im Eco-Schema 4 anbauen?

Eco-Schema 4 im Jahr 2024

Im Jahr 2023 haben viele Landwirte Teile ihrer Felder mit Honigpflanzen bestellt, einer nachhaltigen und umweltfreundlichen landwirtschaftlichen Praxis. Diese Kulturen unterstützen nicht nur die biologische Vielfalt, sondern spielen auch eine entscheidende Rolle in der Unterstützung der Bestäuberpopulationen. Doch was folgt nach einem Jahr der Honigpflanzenkultur im Rahmen des Eco-Schema 4 im Jahr 2024?

Verständnis des Eco-Schema 4

Das Eco-Schema 4, eingeführt, um eine nachhaltigere Landwirtschaft zu fördern, verlangt von den Landwirten, eine biennale Fruchtfolge mit mindestens einer Verbesserungskultur (Leguminose oder Erneuerungskultur) einzuplanen. Ein Feld, das im Jahr 2023 mit Honigpflanzen bepflanzt wurde, gilt als „Brachland“. Im darauffolgenden Jahr können Landwirte theoretisch jede Kultur anbauen, um die Vorgaben der BCAA 7 zur Fruchtrotation zu erfüllen. Allerdings genügen einfache Fruchtfolgen wie „Brache-Weizen“ oder „Brache-Futterpflanzen“ nicht den Anforderungen des Eco-Schema 4, da eine Verbesserungskultur fehlt.

Die Klassifikation von Verbesserungs- und Entzugs-Kulturen

Eine von Angelo Frascarelli und Luca Palazzoni (Universität von Perugia) erstellte Tabelle klassifiziert die Kulturen in Verbesserungs- und Entzugs-Kulturen. Diese Unterscheidung ist entscheidend, um die Anforderungen des Eco-Schema 4 zu verstehen und zu erfüllen.

Unterschied zwischen Rotation und Wechsel

Es ist wichtig, die Begriffe „Rotation“ (bezogen auf BCAA 7) und „Wechsel“ (bezogen auf Eco-Schema 4) zu klären. Rotation bezieht sich auf den Wechsel der Kulturen auf einem einzelnen Feld, das für PAC (Gemeinsame Agrarpolitik der EU) angemeldet ist, während Wechsel die Einbeziehung mindestens einer Verbesserungskultur über zwei Jahre hinweg bedeutet. Zum Beispiel erfüllt die Rotation „Brache-Weizen“ die BCAA 7, aber nicht das Eco-Schema 4. Dagegen qualifizieren biennale Wechsel wie „Brache-Leguminose“ oder „Brache-Erneuerungskulturen“ für die Zahlungen des Eco-Schema 4.

Praktische Beispiele

  • Die Einbeziehung einer Verbesserungskultur im Biennium ermöglicht stets den Zugang zum Eco-Schema 4.
  • Mehrjährige Kulturen, Futterpflanzen und Brachland erfüllen die Anforderungen nur, wenn sie im Biennium auf demselben Feld wiederholt werden.
  • Andere Kulturen müssen immer mit einer Verbesserungskultur gewechselt werden.

Durch die Beachtung dieser Richtlinien können Landwirte nicht nur von den finanziellen Anreizen des Eco-Schema 4 profitieren, sondern tragen auch aktiv zum Schutz der Umwelt und zur Förderung der Biodiversität bei. Die Wahl der richtigen Nachfolgekulturen nach einem Jahr der Honigpflanzen ist daher ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigeren und zukunftsfähigen Landwirtschaft.

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