Coldiretti Punkt – Informationen für Unternehmen im Agrar- und Lebensmittelsektor Coldiretti Punkt – Informationen für Unternehmen im Agrar- und Lebensmittelsektor

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Die Änderungen im Staatshaushaltsgesetz 2024 und Auswirkungen auf Rentner und Arbeitnehmer

Das neue Jahr bringt immer Veränderungen, so auch dieses Mal. Zum Ende des Jahres ist das Haushaltsgesetz 2024 verabschiedet worden, welches bedeutende Neuerungen im Bereich der Arbeit und Rentenversicherung mit sich bringt. Die Änderungen wurden vom Regime vor allem mit dem Ziel eingeführt, den Arbeitnehmern, Unternehmen und Familien entgegenzukommen.

An erster Stelle steht die schon heiß diskutierte Rentenkürzung für Beamte. Diese wird nun doch durchgeführt, jedoch durch einige Anpassungen abgeschwächt. Einer der spannendsten Punkte betrifft die Verlängerung des sogenannten sozialen Ape auch für das Jahr 2024. Dazu wird das Alterserfordernis auf 63 Jahre und 5 Monate erhöht, wie auch die Verlängerung der „Frauenoption“ für Rentenansprüche, die bis zum 31. Dezember 2023 erworben wurden. Das Alter wird hierbei von 60 auf 61 Jahre erhöht.

Doch das ist noch nicht alles: 2024 wird es möglich sein, früher in Rente zu gehen – mit 63 Jahren und 41 Jahren Beitragszeit auch durch die Quote 103. Allerdings gibt es gewisse Grenzen. Zum einen darf der Rentenbetrag bis zum Pensionierungsalter das Vierfache der Mindestrente erreichen und zum anderen wird es einen weiteren Abzug geben bei der Rentenberechnung. Es gibt auch eine neue Ausstiegsregelung: die Frist beträgt nun acht Monate für private Arbeitnehmer und neun Monate für öffentliche (anstatt der bisherigen drei bzw. sechs Monate).

Die Beamten von Cpdel, Cps, Cpi und Cpug, die ihre Rentenansprüche nach dem 31.12.2023 erreichen, werden nur bei vorzeitigen Pensionierungen eine Kürzung in Kauf nehmen müssen. Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, länger im Dienst zu bleiben – bis zu 40 Jahre und bis 70 Jahre für leitende Ärzte, Pflegepersonal und Sozialarbeiter des Ssn.

Ein weiterer Punkt betrifft den Ausgleich für Pensionen, die über zehnmal über der Mindestrente liegen. Diese Änderung reduziert die Ausgleichsrate von 32 auf 22 Prozent.

Für Menschen, die seit 1996 arbeiten, gibt es große Veränderungen bezüglich der Renten. Um mit 67 Jahren in Rente zu gehen, muss man eine niedrigere Schwelle erreichen: Für 2024 sollen nur 534,41 Euro brutto monatlich erforderlich sein. Bei der Rentenberechnung für die Renten mit 64 Jahren steigt die Schwelle auf das Dreifache der Sozialhilfe für Männer und für Frauen ohne Kinder. Allerdings bleibt es für Frauen mit einem Kind auf dem zweifachen Wert und wird sogar für Frauen mit mindestens zwei Kindern auf 2,6 gesenkt.

Zudem werden Vorbereitungen für die vorzeitige Pensionierung von Grafikern getroffen, die nach mindestens 35 Jahren in Rente gehen können. Gleichzeitig wurden neue Ressourcen für die Frühpensionierung von Journalisten bereitgestellt. So führt das neue Haushaltsgesetz Veränderungen ein, die weitreichende Auswirkungen auf Arbeitnehmer und Rentner haben werden.



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