Zwei Abgeordnete kritisieren Agrar-Photovoltaik Verordnungsentwurf Zwei Abgeordnete kritisieren Agrar-Photovoltaik Verordnungsentwurf

Zwei Abgeordnete kritisieren Agrar-Photovoltaik Verordnungsentwurf


Überschrift: Beschäftigen mit der Agrar-Voltaik: Regulierung zwischen Energie und Ernährungssicherheit

Einleitung: Die Regulierung der Agrivoltaik – eine Synergie zwischen Energiegewinnung und landwirtschaftlicher Produktion – wird heiß diskutiert. Zwei Abgeordnete äußern ihre Bedenken bezüglich der bevorstehenden Umsetzungsverordnung und fordern, dass die Regulierung nicht gegen den wissenschaftlichen Fortschritt und das Prinzip der Nachhaltigkeit verstoßen darf.

Inhalt: Die Abgeordneten Pascal Lecamp (Modem) und Dominique Potier (PS), die den Bereich der Agrivoltaik intensiv verfolgen, äußern ihre Bedenken bezüglich einer bevorstehenden Umsetzungsverordnung. Es bestehe die Gefahr, dass diese nicht im Einklang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Prinzipien einer nachhaltigen Landwirtschaft stehen könne. Am 19. Dezember soll die neueste Version der Verordnung dem Energie-Höchstrat vorgestellt werden.

Im Kontext des Gesetzes zur Beschleunigung der erneuerbaren Energien (APER-Gesetz) haben die Parlamentarier eine Definition für die Agrivoltaik aufgestellt und Anforderungen für eine Verordnung festgelegt. Damit soll zwischen lohnenswerten Agrivoltaikprojekten, die die Lebensmittelproduktion unterstützen, und Projekten, die ausschließlich auf Energieproduktion abzielen und Ackerland zweckentfremden, unterschieden werden können.

Am 20. November 2023 haben 17 Wissenschaftler, die auf Agrivoltaik spezialisiert sind, eine Erklärung veröffentlicht. Sie raten zu einer maximalen Abdeckungsrate von 20 % und warnen, dass ohne eine solche Beschränkung Agrivoltaikprojekte zu klassischen Bodenstationen mit erhöhter Position werden könnten, unter denen der Anbau schnell aufgegeben wird. Sie sind der Auffassung, dass eine Rate von 40 % nicht mit einer nachhaltigen landwirtschaftlichen Produktion vereinbar ist.

Abschluss: Die Abgeordneten fordern, dass die Umsetzungsverordnung den parlamentarischen Demokratieprozess respektiert und auf die wissenschaftlichen Warnungen eingeht. Überdies plädieren sie dafür, dass die Verordnung – deren Veröffentlichung für Ende Januar angedacht ist – für alle Projekte gelten sollte, die noch keine Verwaltungsgenehmigung haben. Zudem fordern sie, den maximalen Deckungssatz auf 20 % zu limitieren und im Falle von Nichteinhaltung der Agrivoltaik-Bedingungen, klare Sanktionen zu verhängen.

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