Zusammenfassung des großen landwirtschaftlichen Gesprächs für EU-Kandidaten Zusammenfassung des großen landwirtschaftlichen Gesprächs für EU-Kandidaten

Zusammenfassung des großen landwirtschaftlichen Gesprächs für EU-Kandidaten


Am 28. Mai fand in Paris eine Große Debatte statt, die landwirtschaftliche Herausforderungen in den Mittelpunkt stellte. Die Landwirtschaftsverbände FNSEA, JA, Chambres d’agriculture France und Coopération agricole haben sie in Zusammenarbeit mit Cevipof und dem Landwirtschaftsverlag Réussir Agra initiiert. Sie bot sieben Kandidaten die Möglichkeit, ihre Ansichten zur Zukunft der Landwirtschaft in Frankreich und Europa zu präsentieren.

Unterschiedliche Meinungen zur Verteilung der EU-Agrarbeihilfen

Das Hauptthema der Diskussion war die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP). Insbesondere die Umverteilung der EU-Beihilfen war ein strittiger Punkt. Während die Liste Renaissance eine Neuorientierung der Beihilfen zugunsten der aktiven Landwirte fordert, halten die Republikaner (Les Républicains) am bisherigen System fest. Sie argumentieren, dass die flächenbezogenen Beihilfen die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft stärken. Die Sozialistische Partei und die Partei La France Insoumise plädierten ihrerseits für eine stärkere Ausrichtung der Beihilfen auf umweltfreundliche landwirtschaftliche Praktiken.

Nachfolge und Erneuerung der Landwirtschaftsgenerationen

Ein weiteres heiß diskutiertes Thema war die Erneuerung der landwirtschaftlichen Generationen. Vorschläge reichten von der Abschaffung der Erbschaftssteuer auf landwirtschaftliche Betriebe bis hin zur Erhöhung der Unterstützung für die Installation neuer Landwirte.

Unterstützung der Energiewende

Die Parteien hatten unterschiedliche Ansichten zur Rolle der Landwirtschaft im Kontext des Klimawandels. Während die Liste Reconquête den Klimawandel als landwirtschaftliches Ereignis darstellt, das Anpassung erfordert, unterstreicht Jérémy Decerle von der Liste Renaissance die Notwendigkeit für eine landwirtschaftliche Praxis, die mehr auf Umweltschutz ausgerichtet ist.

Unterschiedliche Ansätze zur Einkommenssicherung und Normen

Zur Einkommenssicherung der Landwirte wurden verschiedene Lösungen vorgeschlagen, darunter auch die Einführung einer europäischen Version des französischen Egalim-Gesetzes. Die Parteien stimmten jedoch darin überein, dass landwirtschaftliche Normen auf europäischer Ebene neu bewertet werden müssen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirte zu gewährleisten.

Freihandel

Auch die Frage des Freihandels wurde von allen Kandidaten diskutiert. Fast alle Parteien forderten ein Ende des Freihandels für landwirtschaftliche Produkte, um die französische Landwirtschaft besser zu schützen.



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