X. Bertrand kritisiert verzögertes und unzureichendes Agrargesetz X. Bertrand kritisiert verzögertes und unzureichendes Agrargesetz

X. Bertrand kritisiert verzögertes und unzureichendes Agrargesetz


Der Entwurf des landwirtschaftlichen Ausrichtungsgesetzes, mit großer Spannung von der landwirtschaftlichen Welt erwartet, wird derzeit in der Nationalversammlung diskutiert. Xavier Bertrand, ein prominenter Politiker, glaubt, dass das Gesetz den Erwartungen der Agrarwelt und den Bedürfnissen der Franzosen nicht gerecht wird. Obwohl es einige Fortschritte beim Thema der Wichtigkeit der Landwirtschaft für das Allgemeinwohl und die Einrichtung junger Fachkräfte gibt, fehlt es seiner Meinung nach an Ambition und Orientierung.

Bertrand wirft dem Gesetz vor, eine Reaktion anstatt eine klar definierte Ambition zu sein und bemängelt, dass diese Reaktion zu spät und unzureichend ist. Er plädiert für eine Änderung der Strategie, um die Landwirtschaft wieder souverän und wettbewerbsfähig zu machen. Es würden grundlegende steuerliche Maßnahmen fehlen, wie beispielsweise die Abschaffung der Erbschaftssteuer für junge Landwirte. Dies wäre entscheidend für den Generationswechsel in der Landwirtschaft, insbesondere angesichts der klimatischen Herausforderungen und den Versicherungen.

Bertrand betont auch die Notwendigkeit, das System der Erstattung landwirtschaftlicher Schäden zu überdenken und Verfahren, die eine schnelle Wiederaufnahme der landwirtschaftlichen Tätigkeit ermöglichen, zu erleichtern. Des Weiteren kritisiert er fehlende Antworten in Bezug auf das französische Überkompensationsverbot und die Regierungsabwesenheit.

Daneben fehlt es dem Gesetzentwurf laut Bertrand an bedeutenden Punkten, wie die Aufteilung des Werts zwischen Produzent, Verarbeiter und Verteiler, sowie einer Reaktion auf die Wettbewerbsfähigkeit, die Produktionskosten und die Kosten für Inputs und Energie. Wichtige Änderungsanträge wurden von den Republikanern und LIOT eingereicht, die Lösungen zur Überwindung der Sackgassen und den Schutz der Landwirtschaft als wichtiges öffentliches Interesse vorschlagen.

Bertrand appelliert an eine Verbesserung des Textes und unterstützt die Änderungsanträge von Julien Dive, Francis Dubois und Charles de Courson. Das endgültige Gesetz mag zwar nicht ausreichend ambitioniert sein, um die Unabhängigkeit zu gewährleisten, würde jedoch die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen, was einen großen Vorteil darstellen würde.

In Bezug auf die Unterstützung der Landwirte in der Region Hauts-de-France setzt sich Bertrand für klare Ziele ein, wobei er die begrenzten Befugnisse bedauert. Er strebt an, Praktiken zu unterstützen, die Wert schaffen, und zielt darauf ab, den Generationenwechsel in der Landwirtschaft zu sichern. Er legt Wert auf die Arbeit an Hindernissen für die Installation, wie den Zugang zu landwirtschaftlichen Flächen und die sinkende Attraktivität.

Bertrand äußert Bedenken hinsichtlich der nahenden europäischen Wahlen und fordert, die Landwirtschaft auf die politische Tagesordnung zu setzen. Er appelliert an alle Kandidaten, sich klar zu positionieren und sich zu verpflichten, die Landwirtschaft vollständig zu unterstützen. Abschließend betont er, dass das aktuelle Gesetz nicht ausreichend ist, um das Vertrauen wiederzugewinnen, und hofft, dass die kommenden Präsidentschaftswahlen ein echtes Projekt für die Landwirtschaft hervorbringen werden.



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