Weltweite Lebensmittelpreise laut FAO stark gesunken Weltweite Lebensmittelpreise laut FAO stark gesunken

Weltweite Lebensmittelpreise laut FAO stark gesunken


Überschrift: „Änderungen bei den weltweiten Lebensmittelpreisen: Steigender Reis und fallendes Getreide“

Es ist kein Geheimnis, dass die Preise für Lebensmittel auf der ganzen Welt fluktuieren. Aber wussten Sie, dass die Veränderungen in den internationalen Preisen für Grundnahrungsmittel sogar von der FAO (Organisation für Ernährung und Landwirtschaft) verfolgt werden? Verschiedene Faktoren tragen zu diesen Schwankungen bei, und die jüngsten Daten zeigen bemerkenswerte Änderungen im Vergleich zum Vorjahr.

Eine auffällige Veränderung hat sich im Getreidebereich gezeigt. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise für Getreide um beeindruckende 15,4 % gesunken. Dies ist vermutlich auf eine Reihe gut versorgter globaler Märkte zurückzuführen, was einen Kontrast zur Preisspitze im Jahr 2022 darstellt, die durch den Krieg in der Ukraine verursacht wurde.

Die fallenden Getreidepreise sind umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass die Preise für eine bestimmte Getreideart, nämlich Reis, in die entgegengesetzte Richtung gegangen sind. Im gleichen Zeitraum sind die Reispreise um 21 % gestiegen, hauptsächlich aufgrund von Befürchtungen über die möglichen Auswirkungen des Wetterphänomens El Niño auf die weltweite Produktion und aufgrund von Exportbeschränkungen durch Indien.

Vegetabile Öle haben im Jahr 2023 ebenfalls einen starken Rückgang erlebt, mit einer Abnahme von 32,7 % im Vergleich zu 2022. Dieser Rückgang hat sich sogar im Dezember fortgesetzt, wobei Sojaöl besonders betroffen war. Dies war auf eine verminderte Nachfrage aus dem Biodieselsektor und auf verbesserte Wetterbedingungen in wichtigen Anbaugebieten in Brasilien zurückzuführen.

Interessanterweise blieb Zucker die einzige Produktion, die dem allgemeinen Rückgang standhielt, mit einem Anstieg von 26,7 % im Jahresvergleich. Allerdings begann auch Zucker im Dezember zu fallen, mit einem Rückgang von 16,6 % gegenüber dem Vormonat, auf sein niedrigstes Niveau seit neun Monaten. Dieser Rückgang wurde in erster Linie durch eine gesteigerte Produktion in Brasilien und eine Reduzierung des Einsatzes von Zuckerrohr zur Ethanolherstellung in Indien verursacht.

Wenn Sie interessiert sind an einer tieferen Auseinandersetzung mit den Preisänderungen bei Lebensmittelpreisen oder allgemein an Themen aus der Lebensmittel- und Agrarwelt, dann melden Sie sich gerne für unseren Newsletter an oder hinterlassen Sie einen Kommentar unter diesem Artikel. Ihre Meinung ist uns wichtig!



Quelle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert