Unterstützung für Bio-Bauern in Not steigt von 60 auf 94 M€ Unterstützung für Bio-Bauern in Not steigt von 60 auf 94 M€

Unterstützung für Bio-Bauern in Not steigt von 60 auf 94 M€


„Markttrends: Europäische Kommission erhöht Hilfsbudget für Bio-Bauern“

Im heutigen, sich ständig wechselnden Marktspiel bleibt keine Branche unberührt. Ganz oben auf der Liste steht die biologische Landwirtschaft, die sich über zahlreiche Vorurteile und Missverständnisse hinwegkämpfen muss. Spannend ist die Neuigkeit, dass die Europäische Kommission sich für den grünen Wandel und die Unterstützung unserer engagierten Bio-Bauern ausgesprochen hat.

Der europäische Traum von nachhaltiger Landwirtschaft scheint greifbar nah, nachdem das Ministerium für Landwirtschaft und Ernährungssouveränität Anfang dieser Woche eine erfreuliche Nachricht verkündete. Die Europäische Kommission hat die Erhöhung des Unterstützungsbudgets für biologische Landwirtschaftsbetriebe, die erhebliche wirtschaftliche Verluste erlitten haben, offiziell genehmigt.

Erst Ende November kündigte die Regierung ihren Plan an, die Krisenhilfe für Bio-zertifizierte Bauern um fast 34 Millionen Euro zu erhöhen. Dieser finanzielle Zuwachs hing jedoch von der vorherigen Zustimmung der Europäischen Kommission ab. Dem Landwirtschaftsministerium zufolge erhalten nun alle förderfähigen Betriebe, die Anfang Dezember eine erste Zahlung erhalten haben, bis Ende des Jahres den Restbetrag der ihnen zustehenden Unterstützung.

Noch im Mai hatte Minister Marc Fesneau eine „Krisenreserve“ von 60 Millionen Euro angekündigt, um Bio-Bauern in Not zu unterstützen. Ebenso plante er Maßnahmen zur Stimulation der Nachfrage, wie beispielsweise das Ziel, dass staatlich betriebene Kantinen 20% biologische Lebensmittel servieren sollten – derzeit sind es nur 14%.

Letztlich erreichten die für Förderung in Frage kommenden Anträge einen Gesamtwert von 94 Millionen Euro. Um förderfähig zu sein, muss ein Bio-Bauer eine Verschlechterung seines jährlichen Ertrags (berechnet durch den Gewinn vor Steuern) und seiner Liquidität von 20% oder mehr im Vergleich zum Durchschnitt der beiden vorherigen Geschäftsjahre nachweisen können.

Konsumenten hatten in der Vergangenheit aufgrund steigender Preise begonnen, biologische Nahrungsmittel zu meiden, was zu Deponierungen von Überschüssen, geringeren Löhnen für Produzenten und evenutell zur Schließung spezialisierter Geschäfte führte. Mit der jüngsten finanziellen Unterstützung versucht die EU, diesem Trend entgegenzuwirken und den Bio-Bauern unter die Arme zu greifen.

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