Umweltminister bedauert Angriffe gegen französische Biodiversitätsbehörde Umweltminister bedauert Angriffe gegen französische Biodiversitätsbehörde

Umweltminister bedauert Angriffe gegen französische Biodiversitätsbehörde


„Bauernproteste: Innenminister unterstützt Umweltbeamte und fordert neue Zusammenarbeit“

Der Innenminister, Christophe Béchu, äußerte sich zu den jüngsten Protesten von Landwirten und betonte dabei die Bedeutung der Umweltbeamten, die für die Durchsetzung von Umweltauflagen zuständig sind. Diese Aussage folgte auf eine Ankündigung des Premierministers, Gabriel Attal, über neue Maßnahmen zur Beruhigung der aufgebrachten Landwirte. Die Vereinigungen hatten kritisiert, dass sie vom Ministerium nicht öffentlich unterstützt worden seien.

Die Gewerkschaft FSU der Umweltagenten machte auf sozialen Netzwerken ihrem Ärger Luft und kritisierte insbesondere den Begriff „Minderheit“, den der Minister benutzte. Sie forderte eine deutliche öffentliche Unterstützung der Beamten und ihrer Aufgaben.

Béchu betonte, dass die Kritik an den Umweltbeamten teilweise sehr hart und aggressiv sei. Er stellte klar, dass die Verantwortung für diese Situation in erster Linie bei den politischen Entscheidungsträgern liegt und nicht bei den Beauftragten, die die oft schwer verständlichen Vorschriften umsetzen müssen.

In den letzten Tagen haben Proteste gegen regionale Büros der Französische Biodiversitätsagentur (OFB) stattgefunden, bei denen Gebäude beschädigt und durch Gülle sowie Reifenfeuer blockiert wurden. Die Gewerkschaft Sne-FSU Biodiversität hatte darauf hingewiesen, dass die Namen einiger Beamten auf Bauernprotest-Bannern in Burgund angezeigt wurden.

Um die Kontrollbelastung zu reduzieren, hatte Premierminister Attal angekündigt, dass die OFB unter die Aufsicht der Präfekten gestellt werden würde. Dies war eine Forderung der größten Bauerngewerkschaften FNSEA und Jeunes agriculteurs.

Béchu plädierte für neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Landwirten und der OFB. Es müssten klare Fragen zur Schulbildung in landwirtschaftlichen Angelegenheiten, zur Pädagogik und zum Arbeitsverhalten gestellt werden.

Zur Frage der Bewaffnung der OFB-Agenten bei einigen ihrer Operationen sagte Béchu, dass dies kein Thema sein sollte, das ohne angemessene Diskussion in der Öffentlichkeit ausgetragen wird.

Die OFB hat 3.000 Mitarbeiter, darunter 2.000 im Außendienst. Davon sind 1.700 Umweltschutzinspektoren, die über administrative und rechtliche Befugnisse verfügen. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Durchsetzung von Regeln in Bezug auf den Einsatz von Pestiziden, das Entfernen von Hecken und die Einhaltung von Dürreverordnungen.



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