Übersicht über die Maßnahmen des PLOAA Übersicht über die Maßnahmen des PLOAA

Übersicht über die Maßnahmen des PLOAA


Das PLOAA – Impulsgeber für diverse Themen von Agrarbildung bis Weidetier-Schutz

Das breitgefächerte Agrarprojekt PLOAA adressiert eine Vielzahl von Themen, darunter die Bildung von Landwirten, Heckenpflege und den Status von Weidetier-Schutzhunden. Das Projekt wurde von den meisten landwirtschaftlichen Gewerkschaften aufgrund seiner vereinfachten Maßnahmen und dem versprochenen erleichterten Zugang zu Bewässerungs- und Viehzuchtprojekten begrüßt. Dennoch fehlt eine Behandlung der Einkommensfrage. Umwelt-NGOs kritisieren hingegen, dass das Modell keine Änderung in Richtung besserer Ökosystemschutz vorsieht.

Im ersten Artikel des PLOAA wird der Schutz, die Verbesserung und Entwicklung von Landwirtschaft und Fischerei als „maßgebliches öffentliches Interesse“ betont. Diese Aspekte gewährleisten laut PLOAA die „landwirtschaftliche und Nahrungsmittel-Souveränität“ des Landes. Das Ziel besteht darin, die Reflektion von Verwaltungsrichtern hinsichtlich der Durchführung von Wasserhalte- und Intensivtierhaltungsprojekten zu fördern, insbesondere wenn diese gegen den Schutz der Umwelt abgewogen werden.

Bildung, Etablierung und Finanzierung

Das Agrarprojekt PLOAA strebt an, dem Agrarsektor einen Handlungsrahmen zu geben, um zwei wichtige Herausforderungen zu begegnen: Es soll Personal motivieren und Produktionsmethoden an den Klimawandel anpassen, zum Beispiel durch technologische Fortschritte in der Digitalisierung, Genetik und Robotik. Bis 2035 sieht der Plan die Existenz von 400.000 landwirtschaftlichen Betrieben vor. Weitere Ziele sind die Einführung eines neuen landwirtschaftlichen Hochschuldiploms (Bac+3) und die Etablierung des Netzwerks „France services agriculture“, einer Art One-Stop-Shop für potenzielle Landwirte.

Bewässerung und Viehzucht

Das Projektgesetz sieht im Fall von Rechtsstreitigkeiten um den Bau eines Wasserspeichers für die Bewässerung eine Dringlichkeitsvermutung vor, mit dem Ziel, die Verfahrenszeiten zu verkürzen und rechtliche Auseinandersetzungen innerhalb von weniger als zehn Monaten zu klären. Dies gilt auch für geplante Gebäude zur Intensivtierhaltung, deren Baugenehmigungen häufig von Umweltschutzorganisationen angefochten werden.

Abgemilderte Risiken bei Umweltschäden

Die Regierung beabsichtigt, das Strafmaß anzupassen und Strafen in einigen Fällen von Umweltschäden durch administrative Sanktionen zu ersetzen. So soll verhindert werden, dass Landwirte aufgrund von Fehlverhalten bei der Heckenschneidezeit ins Gefängnis kommen.

Vereinheitlichung der Gesetzgebung zu Hecken

Die FNSEA (Landwirtschaftsgewerkschaft) betrachtete den Hauptgrund gegen neue Heckenpflanzungen im verwaltungstechnischen Wirrwarr von „14 unterschiedlichen Gesetzen“. In diesem Sinne wird eine Vereinheitlichung der Gesetzgebung für Hecken angestrebt. Der PLOAA-Text bekräftigt das Verbot der Zerstörung von Hecken, ermöglicht aber Ausnahmegenehmigungen, etwa bei Neupflanzungen.



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