Sorge um Zukunft des Agrargesetzes und Egalim-Projekts Sorge um Zukunft des Agrargesetzes und Egalim-Projekts

Sorge um Zukunft des Agrargesetzes und Egalim-Projekts


Die Landwirtschaftssyndikate in Frankreich sind besorgt: Die bevorstehenden Parlamentswahlen könnten wichtige Reformen und die notwendige Vereinfachung in der Landwirtschaft in Frage stellen. Dies ist die Botschaft einer Pressemitteilung der jungen Landwirte (JA), die zusammen mit der FNSEA das Haupt-Landwirtschaftssyndikat bilden.

Unabhängig vom Ausgang der kommenden Zeiten bekräftigen sie ihr Engagement, konstruktiv zu handeln und sicherzustellen, dass die bisher geleisteten Anstrengungen nicht vergeblich sind. Die FNSEA betont ebenfalls, dass es keine Option sei, die Landwirtschaft auf Eis zu legen.

Das bevorstehende Auflösen des Parlaments führt zur sofortigen Unterbrechung aller eingeleiteten legislativen Dialoge, die aufgrund der historischen Mobilisierungen der letzten Monate geführt wurden. Die FNSEA warnt davor, dass politische Entscheidungen zur französischen Landwirtschaft erneut nicht eingehalten werden könnten, da die Landwirte angesichts ihrer begrenzten Geduld entmutigt sind.

Die Sorgen teilt auch die Coordination rurale, das zweitgrößte Syndikat der Branche. „Wir werden sehen, welche Gruppe von Abgeordneten gewählt wird und welche Entscheidungen getroffen werden. Wir hoffen, dass nicht alles in den Mülleimer geworfen wird“, sagte ihre Präsidentin Véronique Le Floc’h gegenüber AFP. Sie forderte, dass die Bedürfnisse der Landwirte so schnell wie möglich geklärt werden.

Laut der Coordination rurale wird das bisherige Landwirtschaftsgesetz jedoch nicht vermisst. Ihrer Meinung nach ignorierte der Text die Frage der Einkommen und bot keine Lösungen für eine bessere Zukunft der Landwirtschaft an.

Véronique Le Floc’h betonte, dass sie gegenüber allen politischen Gruppen sehr anspruchsvoll sein werden, insbesondere gegenüber denen, deren Ideen sie unterstützen, wie zum Beispiel die Ausnahme der Landwirtschaft von Freihandelsabkommen. Sie warnte vor Politikern, die „allen alles versprechen“ und dann an der Macht nicht „besser“ handeln.

Die Kooperative Agricole, die die Interessen der französischen Landwirtschaftskooperativen vertritt, äußerte keine Bedenken hinsichtlich der bevorstehenden Auflösung des Parlaments. In einer Pressemitteilung betonte sie, dass der europäische Rahmen für Landwirte und ihre Genossenschaften der einzig relevante ist.



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