Nahrungsmittelinflation sinkt nicht Nahrungsmittelinflation sinkt nicht

Nahrungsmittelinflation sinkt nicht


„Der hartnäckige Preisanstieg: Die Maßnahmen der Regierung und ihre (Un)Wirksamkeit“

Der ständige Preisanstieg, insbesondere in der Lebensmittelbranche, hat vielerorts für Unruhe gesorgt. Die Regierung hat in den letzten Monaten einige Maßnahmen angekündigt, um diese Entwicklung einzudämmen, jedoch sind Zweifel an deren Effizienz geblieben. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Strategien und diskutiert ihre Vor- und Nachteile.

Das „Korb-gegen-Inflation“-Projekt war eine der Maßnahmen, die große Einzelhändler wie Carrefour, E.Leclerc und Intermarché dazu ermutigen sollte, den Wettbewerb anzukurbeln. Sie wurde als „Anti-Inflations-Trimester“ bezeichnet und zielte darauf ab, eine Auswahl von Produkten zu den niedrigstmöglichen Preisen anzubieten. Die Ministerin für Handel, Olivia Grégoire, behauptet, dass diese Initiative dazu geführt hat, dass viele Preise stabil geblieben sind, was besonders den finanziell schwächeren Verbrauchern zugutekommen sollte.

Allerdings sind nicht alle mit der Wirksamkeit der Maßnahme einverstanden. Grégory Caret, Direktor des Verbraucherbeobachtungsstelle UFC-Que Choisir, hält die Wirkungsbreite für sehr begrenzt. Seiner Meinung nach hat das Anti-Inflations-Trimester die Inflation nicht eindämmen können, die bis Juni 2023 Rekordanstiege verzeichnen konnte.

Eine weitere Maßnahme zur Bekämpfung der beispiellosen Preissteigerung war die Verlegung der Handelsverhandlungen zwischen Supermärkten und Lieferanten aus der Agrarindustrie auf einen früheren Zeitpunkt. Die Idee dahinter war die schnellere Weitergabe von Preisreduktionen bei Rohmaterialien an die Kunden.

Es gibt jedoch Warnungen von Vertretern der Industrie, dass man nicht mit massiven Preisreduktionen rechnen sollte, da ihre Kosten weiterhin hoch bleiben. Die Aussagen der Supermärkte lauten ähnlich – sie berichten von neuen Preissteigerungsanfragen ihrer Lieferanten.

Die Preissteigerungen haben sich zwar verlangsamt, mit einer jährlichen Erhöhung von 7,7% im November im Vergleich zu den zweistelligen Prozentzahlen der Monate zuvor. Aber eine geringere Steigerung ist noch lange keine Reduzierung.

„Seit Juni gab es einige Preisanstiege und einige Preissenkungen, aber wir bleiben auf einem sehr hohen Niveau, was für viele Haushalte zu hoch ist“, bemerkt auch Grégory Caret. Die Ausgaben für Lebensmittel nehmen einen immer größeren Anteil am Budget ein, was für viele Menschen eine neue und schwierige Situation darstellt.

Zum Schluss bleibt die Frage offen: Wie effektiv sind die Maßnahmen der Regierung wirklich? Und was können Verbraucher tun, um sich vor den hohen Preisen zu schützen? Diskutieren Sie mit uns in den Kommentaren und melden Sie sich für unseren Newsletter an, um weitere wertvolle Informationen und Tipps zum Thema Preissteigerungen und ihre Bekämpfung zu erhalten.



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