JO 2024 und Getreidetransport auf der Seine: Entscheidung im Februar JO 2024 und Getreidetransport auf der Seine: Entscheidung im Februar

JO 2024 und Getreidetransport auf der Seine: Entscheidung im Februar


Die Bewirtschaftung der Weizenschifffahrt während der Olympischen Spiele 2024 bleibt eine Herausforderung

Die Sorge um die möglichen Auswirkungen der Olympischen Spiele 2024 auf die Zerealienproduzenten und -händler in Ile-de-France steigt. Besonders betroffen ist der Weizenverkehr auf der Seine, der durch die vorübergehende Schließung des Flusses beeinträchtigt werden könnte. Bei einem Treffen am Freitag kündigte der Regionalpräfekt von Ile-de-France an, bis Mitte Februar eine Lösung zu finden.

Abgesehen von Sicherheitsgründen stellt die Installation von Ausrüstungen für die Spiele eine weitere Herausforderung dar. Der Fluss soll vor Beginn der Spiele vollständig für den Schiffsverkehr gesperrt werden. Ursprünglich war eine Schließung von sieben bis acht Tagen vorgesehen, doch es besteht die Möglichkeit, dass die Schifffahrt unmittelbar nach dem Verlassen der Zuschauer am Ende der Eröffnungsfeier am 26. Juli wieder aufgenommen wird.

Zusätzlich wurde bei dem Treffen die Möglichkeit diskutiert, die Sperrung am 19. und 20. Juli um einen bis anderthalb Tage zu verkürzen. Dies würde eine gesamte Schließung von fünf bis sechs Tagen bedeuten, was als „akzeptabler“ angesehen wurde.

Jean-François Lépy, der Logistikverantwortliche von „Intercéréales“, betonte die Notwendigkeit, so schnell wie möglich eine Antwort zu erhalten. Dies würde den Zerealienproduzenten helfen, ihren Betrieb besser zu organisieren und etwaige zusätzliche Kosten zu steuern.

Darüber hinaus wurde von der Präfektur versichert, dass alles getan wird, um die Schließzeit so weit wie möglich zu reduzieren. Im Idealfall würde diese weniger als acht Tage betragen.

Positiv zu vermerken ist, dass einige Anforderungen der Weizenproduzenten bereits erfüllt wurden. Dazu gehören die Erweiterung der Lagermöglichkeiten flussaufwärts und -abwärts, eine Verlängerung der Schließzeiten der Schleusen bis Mitternacht anstelle von 20 Uhr und eine direkte Kommunikationslinie mit der Präfektur.

Jean-François Lépy begrüßte das konstruktive Treffen und die problemorientierte Haltung der Präfekten. Hingegen wurden die 17 bis 19 Tage teilweiser Schließung, die während der Paralympischen Spiele zwischen 2.00 und 11.00 Uhr morgens für Schwimmwettbewerbe in der Seine geplant sind, nicht infrage gestellt.



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