Geplante Aktionen am 25. Januar überall in Frankreich von der CR Geplante Aktionen am 25. Januar überall in Frankreich von der CR

Geplante Aktionen am 25. Januar überall in Frankreich von der CR


In Frankreich stehen landesweiten Protesten von Bauern und anderen Sektoren gegen die exzessive Bürokratie nichts mehr im Wege, so die Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Koordinationsverbandes, Véronique Le Floc’h. Sie äußerte die Befürchtung, dass ohne ein politisches Erwachen und einem Bauernaufstand eine beschleunigte Marginalisierung der Landwirtschaft bevorstehen könnte.

Le Floc’h geht davon aus, dass eine umfassende Protestbewegung, vergleichbar mit den Gelbwestenprotesten, entstehen könnte. Sie berichtet, dass sie von Vertretern aus dem Fischerei-, Bau- und Baugewerbe angesprochen wurde, die alle ähnliche Sorgen teilen.

Die Koordinationsrurale, oft charakterisiert als deutlich rechts vom größten Bauernverband in Frankreich, der FNSEA, kritisiert eine inkohärente inländische Politik, die ihrer Meinung nach die Branche nicht ausreichend unterstützt. Die Bauernorganisation plant auch, Abgeordnete und EU-Kommissionsvertreter am 24. Januar in Brüssel zu kontaktieren.

In Deutschland, Rumänien und Polen haben sich in den letzten Wochen Landwirte auf den Straßen aufgelehnt. Währenddessen kommen auch in Frankreich immer mehr Proteste auf. Erst in der vergangenen Woche blockierten brasilianische Bauern den Verkehr auf der Autobahn A64 zwischen Toulouse und Bayonne. Parallel dazu zogen, organisiert vom lokalen FNSEA-Zweig und den Jungen Bauern, hunderte Traktoren und landwirtschaftliche Lastwagen aus verschiedenen Regionen in Toulouse auf, um gegen steigende Abgaben, übermäßige Vorschriften und mangelnde Berücksichtigung ihrer Interessen zu protestieren.

Im Angesicht der wachsenden Unzufriedenheit seitens der Landwirte forderte der Copa-Cogeca, der Verband der größten EU-Agrargruppen, die Europäische Kommission dazu auf, mehr Klarheit im „strategischen Dialog“ mit der Agrarwelt zu schaffen, welcher in der kommenden Woche starten soll. Laut dem Verband wird die landwirtschaftliche Missbilligung durch steigende Inputkosten, extreme Wetterbedingungen und bürokratische und wirtschaftliche Unsicherheiten geschürt. Dies habe zu tiefgreifenden Sorgen und dem Gefühl geführt, missverstanden zu werden.



Quelle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert