Fabien Roussels Reaktion auf den Zorn der Landwirte Fabien Roussels Reaktion auf den Zorn der Landwirte

Fabien Roussels Reaktion auf den Zorn der Landwirte


„Landwirtschaft in der Krise: Kommunisten unterstützen Proteste der französischen Bauern“

Es ist kein Geheimnis, dass die Landwirtschaft einer der am stärksten betroffenen Sektoren in der aktuellen Wirtschaftskrise ist. Im Zentrum dieses Dilemmas stehen die Bauern, die trotz ihrer unermüdlichen Arbeit und ihres Beitrags zur Ernährung der Nation kaum überleben können. Und nun schließen sich ihnen die französischen Kommunisten an und unterstützen ihren Protest gegen die Regierung.

Fabien Roussel, der führende Kopf der Kommunisten, hat sich deutlich für die Bauern ausgesprochen. Die Nahrungsmittelproduzenten hätten das Recht, sich Gehör zu verschaffen, betonte er nach einem einstündigen Gespräch mit dem Premierminister. Roussel wurde zusammen mit André Chassaigne, dem Vorsitzenden der kommunistischen Abgeordneten, und Cécile Cukierman, ihrer Senatskollegin, empfangen.

Die Bauern machen weiterhin mobil, solange es von der Regierung keine Maßnahmen gibt, die in ihrer misslichen Lage wirklich helfen. „Ich kann ihren Ärger voll und ganz verstehen und finde es angemessen, dass sie Proteste in Paris organisieren, wenn sie keine Antworten auf ihre zahlreichen Fragen bekommen“, unterstreicht Roussel.

In der Zwischenzeit rufen diverse Bauernverbände dazu auf, am Freitag Demonstrationen auf den Hauptverkehrswegen rund um die Hauptstadt abzuhalten. Gleichzeitig wird Premierminister Gabriel Attal eine Reihe von Maßnahmen zugunsten der Landwirte ankündigen.

Als Zeichen des Protests kam Roussel mit einem Liter Milch zum Treffen mit dem Premierminister, den er in einem Supermarkt gekauft hatte. Seine Botschaft war klar: Die Bauern werden nicht gehört. Dies gilt sowohl für die Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik als auch für die Preisgestaltung und die Gewinnspannen der Lebensmittelindustrie.

Zudem kritisiert Roussel die Nachsichtigkeit der Regierung gegenüber den Demonstranten. Er wirft den Behörden vor, bei anderen Gruppen wie der Gewerkschaft CGT weniger tolerant zu sein.

Die Kommunisten fordern auch die Regierung auf, die Preise für Strom, Erdgas, Nicht-Straßen-Diesel und medizinische Selbstbehalte nicht weiter zu erhöhen. Stattdessen plädieren sie für Maßnahmen zugunsten der Kaufkraft der Bevölkerung, etwa durch die Anpassung der Löhne an die Inflation.



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