Erste Ertragprognosen für Wintergerste 2024 Erste Ertragprognosen für Wintergerste 2024

Erste Ertragprognosen für Wintergerste 2024


Die aktuelle Prognose für die Wintergerstenernte 2024 zeigt deutlich die Auswirkungen wechselhafter Wetterbedingungen auf die erwartete Ernteausbeute. Laut dem statistischen Dienst des Landwirtschaftsministeriums beläuft sich die nationale Ausbeute auf 67,3 q/ha, was einem Rückgang um 5,1% gegenüber 2023 entspricht. Diese Abnahme in Kombination mit dem Rückgang der Anbauflächen um 5,9% führt zu einer niedrigeren Gesamtproduktion von 8,6 Mt, was einen Rückgang von 10,7% bedeutet.

Das Ertragspotenzial variiert jedoch je nach Bodenart: wasserhaltende (hydromorphe) Böden sind nachteilig, während durchlässige (drainierende) Böden im Vorteil sind. Auf regionaler Ebene ist der Ertrag der Wintergerste im Großen Osten (+ 0,3%) und in Burgund-Franche-Comté (+ 0,5%) im Vergleich zu 2023 fast unverändert, während er in den anderen Regionen deutlich zurückgeht, insbesondere im Zentral-Loire-Tal (- 6,9%).

Im Folgenden finden Sie interaktive Karten, die die Ertragsprognosen für die Wintergerstenernte 2024 sowie die Entwicklung im Vergleich zu 2023 und zum Durchschnitt der Jahre 2019-2023 darstellen. Zudem können Sie sich die geschätzte Anbaufläche für die Ernte 2024 im Vergleich zu 2023 und zum Durchschnitt der Jahre 2019-2023 anzeigen lassen.

Eine wichtige Information zur Klassifizierung der Gerste: In den Agreste-Daten wird Gerste, die vor dem 1. Februar gesät wurde, als Wintergerste und Gerste, die nach diesem Datum gesät wurde, als Frühjahrsgerste betrachtet. Entsprechend werden Frühjahrsgersten, die im Herbst gesät wurden, als Wintergersten gezählt.



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