Ein Erlass, der die CR beunruhigt Ein Erlass, der die CR beunruhigt

Ein Erlass, der die CR beunruhigt


Ein Wandel in der Finanzverteilung der landwirtschaftlichen Gewerkschaften

Es sind Veränderungen in der finanziellen Verteilung unter den landwirtschaftlichen Gewerkschaften in Sicht. Bislang wurde 25% der Finanzierung nach der Anzahl der in den Landwirtschaftskammern gewählten Vertreter und 75% nach der Anzahl der abgegebenen Stimmen verteilt. Die Regierung plant jedoch für die kommenden Wahlen im Januar 2025 eine neue Aufteilung der Finanzmittel.

Es gibt bereits kritische Stimmen zu diesem Plan. Die ländliche Koordination, eine Vertreterin der Alternativgewerkschaften, sieht in dem neuen Verteilungsschlüssel von 50% auf die Anzahl der abgegebenen Stimmen und 50% auf die Anzahl der gewählten Vertreter eine deutliche Senkung der Ressourcen für alternative Gewerkschaften und eine Schwächung ihrer Repräsentation in den Institutionen. Für die Koordination stellt dies eine Form der Demokratieverweigerung dar.

Die Gewerkschaft drückt ihre Sorgen aus, dass diese neue Verteilung die französische Landwirtschafts- und Nahrungsmittelsyndikat (FNSEA), die derzeit 95% der Landwirtschaftskammern leitet, begünstigen könnte, da sie bei den Wahlen 2019 etwas mehr als 55% der Stimmen erhalten hat. Die Koordination fordert, dass die Gesamtsumme der zur Verfügung stehenden Gelder vollständig auf Grundlage der Anzahl der abgegebenen Stimmen verteilt wird.

Auch der Bauernverband hatte Ende November diesen vorgeschlagenen Erlass kritisiert. Des Weiteren fordert er eine offene Diskussion über den Erlass und eine gerechtere Verteilung der Finanzmittel.



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