Die Nationalversammlung steht Seite an Seite mit den Landwirten Die Nationalversammlung steht Seite an Seite mit den Landwirten

Die Nationalversammlung steht Seite an Seite mit den Landwirten


„Landwirte in Europa rebellieren – Kritik an der EU und ‚Macrons Europäischer Vision“

Es brodelt in der europäischen Agrarszene. Eine wachsende Welle des Unmuts, angetrieben durch die Unzufriedenheit mit der Europäischen Union und der von Emmanuel Macron vertretenen Vision für Europa, bildet sich bei Landwirten in ganz Europa. Inmitten dieser Unruhe spricht ein EU-Parlamentarier bei einem Besuch eines Milchviehbetriebs in Queyrac, Médoc, die Kernprobleme offen an.

„Es geht um das Überleben unserer Landwirtschaft und das Recht der Bauern, von ihrer Arbeit leben zu können“, betont der EU-Parlamentarier. Die Unfähigkeit, vom eigenen Beruf leben zu können und die Abhängigkeit von ständiger finanzieller Unterstützung, scheinen der Kern der immer stärker aufkeimenden Wut zu sein.

Überdies verschärft der EU-Parlamentarier seine Kritik an den von der EU mit anderen Ländern unterzeichneten Freihandelsabkommen. Nach seiner Meinung sollten diese den landwirtschaftlichen Sektor gänzlich ausschließen. Er wirft der EU einen Mangel an wirtschaftlichem Patriotismus vor, der den Schutz nationaler Interessen beinhalte und bemängelt gleichzeitig die zunehmende Verschärfung von Normen und Regularien, die den französischen Bauern aufgezwungen werden.

In Bezug auf die Beziehung zwischen der aktuellen französischen Regierung und den einheimischen Landwirten ist der Parlamentarier der Ansicht, dass seit 2017 wenig Bereitschaft zur Unterstützung der Bauern gezeigt wurde. Er ist davon überzeugt, dass die bevorstehenden Europawahlen von entscheidender Bedeutung sind und stellt die Notwendigkeit in den Mittelpunkt, dass Frankreich auch in Zukunft eine führende landwirtschaftliche Macht bleiben muss.

„Die Landwirtschaft gehört zu den tragenden Säulen Frankreichs. Sie prägt unsere Kultur und unsere Landschaft. Die progressive Vernachlässigung unserer Bauern darf nicht weiter hingenommen werden“, bekräftigt der EU-Parlamentarier.



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