Bauernbund bedauert G. Attals Schweigen zu Einkommen Bauernbund bedauert G. Attals Schweigen zu Einkommen

Bauernbund bedauert G. Attals Schweigen zu Einkommen


„Die Einhaltung des Gesetzes Égalim und die Bedeutung der Agrarpreise“

Es wird berichtet, dass das Gesetz Égalim vollständig eingehalten wird. Dies gilt als positive Entwicklung, da nun ein Ende der Straffreiheit für undurchsichtige und schlecht geführte Handelsverhandlungen, für die Praktiken einiger Einzelhändler und für betrügerische Importe, die die Standards nicht einhalten, in Sicht ist. Diese Information wurde von der Vertreterin des drittgrößten landwirtschaftlichen Verbandes in Frankreich telefonisch übermittelt.

Weitere Informationen zu aktuellen Ankündigungen von Gabriel Attal finden Sie hier.

Trotz der offiziellen Erklärungen fehlen allerdings Informationen zu den an Landwirte gezahlten Preisen und landwirtschaftlichen Einkommen als solche. Laurence Marandola äußerte hierzu Bedauern: „Wir wissen nichts über das Verbot von Verkaufsverlusten, wir haben keine Zusagen dafür, dass alle französischen Landwirte endlich so vergütet werden, dass die Produktionskosten sowie die Arbeitszeit und der Sozialschutz gedeckt sind“.

Trotz der Ankündigungen von Attal und der Regierung setzt die Confédération paysanne ihre Mobilisierung hinsichtlich der Hauptforderung der Bewegung fort: dieses Einkommen, das durch das Verbot des Ankaufs unserer landwirtschaftlichen Produkte unterhalb unserer Kosten gewährleistet wird.

Aber „es gab bedeutende Rückschläge bei Umweltfragen“, so die Sprecherin der Confédération paysanne. Ihrer Meinung nach wurden drei „rote Linien“ überschritten: Bei GVOs hat sich die Regierung verpflichtet, die neuen genomischen Techniken (NGT) zu unterstützen; bei synthetischem Fleisch, das die Regierung besser definieren, aber nicht verbieten will, und in Bezug auf Wasser wurde kein Wort „über die Erhaltung und Aufteilung des Wassers“ erwähnt.

Die CP hält momentan weiterhin an ihren Blockadeforderungen fest, sagt Laurence Marandola. Über die weitere Vorgehensweise der Mobilisierung wird in den kommenden Stunden beraten. Sie spricht aus Brüssel, wo laut den Gewerkschaftsvertretern heute „etwas Unglaubliches in terms der Mobilisierung der europäischen Landwirte“ geschieht, mit sehr unterschiedlichen Forderungen. Mehr als tausend Traktoren haben die Straßen der belgischen Hauptstadt anlässlich eines Gipfeltreffens der 27 zur EU-Haushaltsdebatte und Hilfe für die Ukraine überflutet.



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