Antwort der Bauernkonföderation auf den Zorn der Landwirte Antwort der Bauernkonföderation auf den Zorn der Landwirte

Antwort der Bauernkonföderation auf den Zorn der Landwirte


„Die landwirtschaftliche Krise: Forderungen nach staatlicher Intervention und fairer Preisgestaltung“

Die prekäre Lage, in der sich viele Landwirte heute befinden, ist das direkte Ergebnis liberaler Politiken, die den Wettbewerb unter den Bauern ankurbeln und sie dadurch gegenüber zahlreichen klimatischen und gesundheitlichen Risiken extrem anfällig machen. Dies ist die Ansicht von Laurence Marandola, der Sprecherin des Bauernverbandes.

Die wachsende Wut der Produzenten fordert eine Lösung der Regierung, und der Bauernverband fordert eine Konzentration auf das Einkommen der Landwirte. Der Verband ist der Meinung, dass die Agrargesetze lediglich eine Nichthandelsklausel für die Produktionskosten landwirtschaftlicher Produkte vorsehen und fordert ein Verbot des Verkaufs unter diesen Kosten.

Die linke Partei Frankreichs, die France Insoumise, griff dieses Anliegen auf und kündigte an, dass sie einen neuen Gesetzesvorschlag einreichen würde, der Mindestpreise für Landwirte festlegt. Ein ähnlicher Gesetzentwurf war schon einmal vorgelegt worden, scheiterte jedoch an zu wenigen Stimmen.

Neben dem Einkommen ist ein weiterer wichtiger Punkt fairsindung des Bauernverbandes der Freihandel. Der Verband fordert die Regierung auf, sich gegen die Unterzeichnung weiterer Freihandelsabkommen und die Überprüfung jüngster Vereinbarungen, wie die mit dem Mercosur, zu engagieren, die noch nicht ratifiziert worden ist.
Der Verband betont, dass jegliche andere Maßnahmen nur symbolische Gesten wären und die Wut der Landwirte nicht beruhigen könnten.

Der Bauernverband betrachtet die fehlenden Umweltnormen als Antrieb hin zu noch mehr Liberalismus und dem Recht des Stärkeren. Der Verband betont, dass gerade in dieser Frage die Landwirte Unterstützung und eine angemessene Bezahlung brauchen.

Die Vertreter des Bauernverbandes fordern eine Diskussion über die Regierungsführung mit allen landwirtschaftlichen Akteuren Frankreichs und werfen dem Premierminister Gabriel Attal vor, nur den Nationalen Bauernverband und die Junge Bauernschaft einzuladen.

Der Bauernverband spricht sich gegen einen vorgeschlagenen Erlass zu den Regeln der Gewerkschaftswahlen und der Finanzierung der Gewerkschaften aus. Zudem wünscht sich der Verband eine gemeinsame Positionierung mit anderen Agrarorganisationen, auch wenn es in manchen Punkten Differenzen gibt.



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