Optimale Ackerbaupraxis – Anleitung zur effektiven Düngung Optimale Ackerbaupraxis – Anleitung zur effektiven Düngung

Optimale Ackerbaupraxis – Anleitung zur effektiven Düngung


Im Bestreben, eine erstklassige Bodenfruchtbarkeit zu fördern und gleichzeitig den Schutz der Umwelt zu gewährleisten, durchläuft das deutsche Düngerecht eine Reihe von Veränderungen. Im Mittelpunkt dieser Bemühungen steht das Minium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), das mehrere Anpassungen im Düngegesetz vorantreibt.

Zu den wichtigen Aspekten des deutschen Düngerechts gehört die ordnungsgemäße Anwendung von Düngemitteln. In diesem Zusammenhang wird man regulierte Anforderungen für den Verkauf und den Einsatz von Düngemitteln, Bodenhilfsmitteln, Pflanzenhilfsmitteln und Kultursubstrate vorschreibt. Die Anpassungen, die im Mai 2023 vom Bundeskabinett verabschiedet wurden, traten am 6. Juni 2024 in Kraft.

Darüber hinaus befasst sich die Düngeverordnung (DüV) mit den speziellen Anforderungen an gute Düngepraktiken und legt entsprechende Maßnahmen zur Verringerung von Risiken im Zusammenhang mit der Düngung fest. Auf der Grundlage einer Klage der Europäischen Kommission hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass Deutschland seine Pflichten aus der EG-Nitratrichtlinie missachtet hat.

Im Einklang mit dem Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union hat das BMEL im Jahr 2020 Änderungen an der DüV vorgenommen. Diese neuen Maßnahmen zielen darauf ab, die Nitratbelastung aus der Landwirtschaft zu vermindern und vorzubeugen, insbesondere in Gebieten, die bereits von hohen Nitratwerten betroffen sind.

Ein weiteres wichtiges Element des Düngegesetzes ist die Einführung der Stoffstrombilanzverordnung. Sie soll dazu beitragen, einen nachhaltigen und effizienten Umgang mit Nährstoffen auf Betriebsebene zu gewährleisten und die Düngungspraktiken, die Nährstoffeffizienz und den Umweltschutz zu verbessern.

Die Stoffstrombilanzverordnung trat am 1. Januar 2018 in Kraft. Nach dieser Richtlinie muss der Umgang mit Nährstoffen in landwirtschaftlichen Betrieben den Anforderungen guter fachlicher Praxis entsprechen.

Zusätzlich schafft die Düngemittelverordnung Kriterien für die Herstellung, Zusammensetzung und Kennzeichnung von Düngemitteln. Sie enthält auch Grenzwerte für unerwünschte Stoffe und Vorschriften über zulässige Ausgangsstoffe sowie den Gehalt und die Wirksamkeit von Nährstoffen.

Alles in allem stellen diese Veränderungen im deutschen Düngerecht einen erheblichen Fortschritt dar, um die Umwelt besser zu schützen und die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und zu fördern. Trotz der Fortschritte und Verbesserungen bleibt es jedoch eine kontinuierliche Aufgabe, die Einhaltung dieser Vorschriften und Praktiken zu überwachen und sicherzustellen.



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