Minimiere zukünftige PFAS-Exposition durch einfache Schritte


Schützen Sie sich vor PFAS: Tipps zur Verminderung Ihrer Exposition
PFAS: Die Chemikalie, die alles verändert hat, und was Sie dagegen tun können

Die allgegenwärtigen PFAS- oder „Ewige Chemikalien“ sind eng mit gesundheitlichen Auswirkungen wie Krebs, Geburtsfehlern, Leber- und Nierenerkrankungen verbunden. Aber das bedeutet nicht, dass Menschen hilflos sind, denn es gibt Schritte, die individuell unternommen werden können, um das Risiko zu verringern und das Bewusstsein zu schärfen.

Gut informiert ist halb gewappnet: Pfiffige Tipps zum Schutz vor PFAS

Bilden Sie sich und Ihre Gemeinde weiter:
Durch Aufklärung und Wissen lassen sich Veränderungen bewirken. Gespräche über PFAS-Exposition können in der Gemeinde einen Dominoeffekt auslösen und zu politischem Handeln führen. So konnten in North Carolina die Beschränkungen für Hausbrunnen-Tests gelockert werden, als Betroffene sich bei den Behörden Gehör verschafften und die Aufmerksamkeit auf dieses Thema richteten.

Nutzen Sie Ihre Kaufkraft:
Verbrauchende Privilegien haben großen Einfluss darauf, welche Gruppen stärker von PFAS betroffen sind. Zeigen Sie Unternehmen, dass Sie PFAS-freie Produkte schätzen und damit eine bewusste Umstellung anstoßen. Insbesondere Unternehmen wie Lowe’s und IKEA haben mit solchen Strategien begonnen und auf die Nachfrage reagiert.

Beschränken Sie Kunststoffe und andere bekannte Gefahren:
Die Kennzeichnung von PFAS ist bislang noch keine gesetzliche Vorschrift, sodass Verbrauchende auf sich alleine gestellt sind, wenn es darum geht, Produkte zu identifizieren, die PFAS enthalten könnten. Insbesondere #2-Kunststoffe, Teflon-Pfannen und wasserfeste Produkte können Expositionsquellen darstellen.

Wissen Sie, woher Ihr Trinkwasser stammt:
Etwa 20 Prozent der PFAS-Exposition erfolgen über Trinkwasser. Durch zertifizierte Filter können Verbrauchende jedoch selbst aktiv werden, um die Belastung mit PFAS im Haushalt zu reduzieren und sich so besser zu schützen. Einige Städte haben bereits reagiert und Filter eingesetzt, um die Belastung des Trinkwassers mit PFAS zu reduzieren.

Äußern Sie sich:
Lokales Aktivismus und der Wille zu Veränderungen haben bereits zu Erfolgen geführt, wie beispielsweise der Rückzug von Chemours aus ihrer Bewilligung für den Import von PFAS-belastetem Müll in North Carolina. Der starke Widerstand der lokalen Bevölkerung gegen diese Pläne hat zu einem Umdenken bei den Entscheidungsträgern geführt.

Mit diesen Tipps können Sie ebenfalls die Auswirkungen von PFAS auf sich, Ihre Familie und Ihre Gemeinde bekämpfen. Wenn Sie mehr über die Geschichte von PFAS und die erfolgreiche Reduzierung des Chemikalieneintrags in das Trinkwasser einer Gemeinde erfahren möchten, lesen Sie unseren umfangreichen Bericht.



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