Linkspartei unterstützt Bauern mit Forderung nach Mindestpreisen für Agrarerzeugnisse Linkspartei unterstützt Bauern mit Forderung nach Mindestpreisen für Agrarerzeugnisse

Linkspartei unterstützt Bauern mit Forderung nach Mindestpreisen für Agrarerzeugnisse


Die Linkspartei fordert im Kontext der Bauernproteste eine weitreichende Agrarreform. In einem noch nicht verabschiedeten Vorstandsbeschlusssentwurf, der der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ vorliegt, plädiert die Partei für eine Sicherung des Landwirteinkommens durch garantierende Abnahmepreise für landwirtschaftliche Produkte. Supermarktunternehmen sollen verpflichtet werden, diese „gerechten Mindestproduzentenpreise“ zu entrichten. Außerdem soll ein Preiskap für landwirtschaftlich nutzbare Flächen durchgesetzt werden. Die Formulierung des Entwurfs lautet: „Bauernland gehört nicht in Investorenhand!“.

Zusätzlich enthält der Entwurf Forderungen wie jährliche staatliche Investitionen von fünf Milliarden Euro für den klimagerechten Umbau sowie einen Mindestlohn von 15 Euro in der Landwirtschaft. Die Bauernproteste sieht Martin Schirdewan, Co-Vorsitzender der Linkspartei, als eine Reaktion auf den „Sparwahn der Ampel und die jahrzehntelangen schlechten Entscheidungen ihrer vorherigen Regierungen in der Landwirtschaft“. Er fordert von der Regierung Investitionen in die Landwirtschaft statt eine Spaltung der Gesellschaft.

Zudem kritisiert er die Union, in deren Reihen sich ehemalige Verantwortliche der Bauernkrise symbolisch auf einen Traktor setzen würden, während sie so täten, als hätten sie nichts mit der derzeitig schwierigen Situation zu tun. Für Rückfragen steht die Redaktion der Neuen Osnabrücker Zeitung zur Verfügung.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung.



Quelle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert