Imker fördern Bauernproteste – Subventionen als temporäre Lösung Imker fördern Bauernproteste – Subventionen als temporäre Lösung

Imker fördern Bauernproteste – Subventionen als temporäre Lösung


Imker und Landwirte gemeinsam gegen Subventionsabbau

Die Interessen der Landwirte und Imker werden oft übergangen und viele Betriebe fühlen sich benachteiligt durch die stetig wachsenden Vorgaben, Verbote und Beschränkungen von Seiten der Regulierungspolitik. Dies hat zur Folge, dass kleine Betriebe kaum noch überleben können und immer mehr auf Subventionen angewiesen sind. In diesem Beitrag möchten wir aufklären, warum gerade Imker und Landwirte diese Unterstützung dringend benötigen und warum eine Abschaffung von Subventionen ohne adäquate Alternativen katastrophale Folgen hätte.

1. Die kontinuierlich ansteigenden Auflagen und Verbote für Landwirte und Imker erschweren die freie und vernünftige Wirtschaftsplanung immens. Wenn die landwirtschaftlichen Betriebe nicht mehr in der Lage sind, sich selbst zu finanzieren, sind staatliche Subventionen oft die letzte Rettung. Ein vollständiger Wegfall dieser Unterstützungen würde viele Betriebe in den Ruin treiben.

2. Subventionen sind häufig ein Zeichen dafür, dass ein Betrieb aus eigener Kraft nicht mehr bestehen kann. Dies ist ein Problem vor allem für Imker, die aufgrund der internationalen Konkurrenz zunehmend unter Druck geraten. Ein Großteil der Imkereien in Deutschland kann heute ohne finanzielle Hilfe nicht mehr überleben.

3. Der internationale Honigmarkt wird zunehmend von Importen aus Übersee dominiert. Dies führt dazu, dass der heimische Honig im Wettbewerb oft nicht mithalten kann und die Preise für heimischen Honig sinken. Wenn nun auch noch die staatlichen Subventionen wegfallen, könnte dies zum endgültigen Aus für viele Imkereien führen.

4. Der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund (DBIB) schließt sich daher den landwirtschaftlichen Protesten gegen die geplante Subventionskürzung an und fordert stattdessen eine nachhaltige und langfristige Finanzierungspolitik. Anstelle kurzfristiger Subventionen sollten die Bedingungen auf dem Markt verbessert und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Imkereien gestärkt werden.

Schließlich rufen Imker und Landwirte zu einer umfassenden Reform des Subventionssystems auf. Die grundlegende Ausrichtung sollte weg von kurzfristigen Unterstützungsmaßnahmen und hin zu nachhaltigen Marktbedingungen gehen. Dies würde auch den Klimaschutz unterstützen, indem unnötige Importe vermieden und heimische Produkte gefördert werden.

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