Deutschlands Wälder: Einblicke und Fakten Deutschlands Wälder: Einblicke und Fakten

Deutschlands Wälder: Einblicke und Fakten


Als Teil der gemeinsamen Aufgabe zur „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) werden verschiedene Maßnahmen zur naturnahen Bewirtschaftung von Wäldern, zur forstwirtschaftlichen Infrastruktur und Zusammenarbeit, zur Erstaufforstung und zum Vertragsschutz von Naturschutzgebieten im Wald sowie zur Bewältigung der durch extreme Wetterereignisse verursachten Folgen im Wald durch Bundesmittel gefördert.

Das Bundeswaldgesetz zielt darauf ab, die Forstwirtschaft insbesondere in Bezug auf den wirtschaftlichen Nutzen (Nutzfunktion) des Waldes und seine Bedeutung für die Umwelt nachhaltig zu fördern. Zu den beteiligten Aspekten zählen die dauerhafte Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts, das Klima, der Wasserkreislauf, die Luftreinheit, die Bodenfruchtbarkeit, das Landschaftsbild, die Agrar- und Infrastruktur sowie die Erholung der Bevölkerung. Das Ziel der Förderung besteht darin, die Funktionen von Nutz-, Schutz- und Erholungswäldern zu sichern und die Produktions-, Arbeits- und Vertriebsbedingungen in der Forstwirtschaft zu verbessern.

Im Rahmen der GAK können verschiedene Akteure gefördert werden, darunter forstwirtschaftliche Vereinigungen im Sinne des Bundeswaldgesetzes, natürliche Personen und juristische Personen des Privat- und öffentlichen Rechts als Eigentümer von forstwirtschaftlichen Flächen (mit Ausnahme von Bund und Länder).

Eine Vielzahl von Maßnahmen kann im Rahmen der naturnahen Waldbewirtschaftung gefördert werden, darunter Vorbereitungen (z.B. Untersuchungen, Standortgutachten), Waldumbau, Jungwachstumspflege und Bodenschutzkalkung. Für die forstwirtschaftliche Infrastruktur können Wegebau, Holzkonservierungsanlagen und andere Maßnahmen unterstützt werden. Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse können eine projektbezogene Unterstützung erhalten, die aus verschiedenen Komponenten besteht.

Die Förderung erfolgt in Form von Zuschüssen. Die Höhe der einzelnen Maßnahmen variiert und liegt in der Regel zwischen 30 und 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Die Länder können für bestimmte Maßnahmen berechnete Kostensätze (Pauschalen) festlegen.

Anträge auf Förderung können bei den zuständigen Landesbehörden eingereicht werden. Da die Durchführung der GAK-Maßnahmen ausschließlich in der Zuständigkeit der Länder liegt, können diese Einschränkungen vornehmen oder in einzelnen Punkten von den hier dargestellten Förderungsgrundsätzen abweichen. Für jeden Antragsteller sind daher die Bestimmungen seines Bundeslandes maßgebend. Antragsteller sollten sich daher vor der Planung eines Förderprojekts unbedingt bei der für sie zuständigen Landesbehörde oder Einrichtung (Forstamt, Landesforstbetrieb, Landwirtschaftskammer oder anderen Institutionen) informieren.



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