Bericht 2022: Kontroll-Ergebnisse der offiziellen Futtermittelüberwachung Bericht 2022: Kontroll-Ergebnisse der offiziellen Futtermittelüberwachung

Bericht 2022: Kontroll-Ergebnisse der offiziellen Futtermittelüberwachung


Die umfassende Überwachung von Futtermitteln in Deutschland stellt sicher, dass sie sicher und gesund für die Tiere sind und gleichzeitig die menschliche Gesundheit nicht gefährden. Die Verantwortung für diese Kontrollen liegt bei den einzelnen Bundesländern. Sie führen die offiziellen Kontrollen des Futtermittelsektors auf der Grundlage des zwischen Bund und Ländern abgestimmten Kontrollprogramms für Futtermittel für die Jahre 2022 bis 2026 durch.

Die Kontrollen sind risikoorientiert und umfassen die gesamte Futtermittelkette. Das Kontrollprogramm ist ein integraler Bestandteil des mehrjährigen nationalen Kontrollplans (MNKP) gemäß der Verordnung (EG) Nr. 625/2017. Diese Verordnung regelt die offiziellen Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung des Lebensmittel- und Futtermittelrechts sowie der Vorschriften für Tiergesundheit und Tierschutz.

Die Kontrollergebnisse des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) für das Jahr 2022 zeigen, dass die Futtermittelbehörden besondere Anstrengungen unternehmen, um den Eintrag von unzulässigen Stoffen wie Antibiotika, unerwünschten Stoffen wie Dioxinen, Schwermetallen, Mykotoxinen und Pestiziden und verbotenen Stoffen in die Nahrungskette durch Futtermittel zu vermeiden. Durch diese Kontrollen und Untersuchungen wird der Schutz der menschlichen und tierischen Gesundheit gewährleistet.

Die Jahresstatistik für 2022 zeigt, dass den zuständigen Behörden die Kontrolle in den risikorelevanten Bereichen des Futtermittelsektors sehr wichtig ist. Insgesamt wurden 13.915 Betriebe von den offiziellen Futtermittelüberwachungsbehörden der Länder aufgesucht und insgesamt 16.552 Inspektionen durchgeführt. Im Zuge dieser Inspektionen wurden unter anderem die Rückverfolgbarkeit, das HACCP-System und die Einhaltung der Fütterungsverbotsregeln überprüft.

Es wurden insgesamt 14.007 offizielle Futtermittelproben untersucht, wobei insgesamt 166.745 Einzelbestimmungen in den Untersuchungsbereichen Inhaltsstoffe, Energiegehalt, Zusammensetzung von Mischfuttermitteln, Futtermittelzusatzstoffe, unzulässige Stoffe, unerwünschte Stoffen, verbotene Stoffe, mikrobieller Verderb und sonstige Analyten durchgeführt wurden. Das Beanstandungsniveau lag im Kontrolljahr 2022 bei 9,4 Prozent und damit im Bereich der Vorjahre.

Das BVL veröffentlicht sowohl eine Kurz- als auch eine Langfassung der Ergebnisse und hat zudem einen mehrjährigen nationalen Kontrollplan (MNKP) erstellt, der auch den Futtermittelsektor umfasst. Dies dient dazu, die Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Futtermittelüberwachung in Deutschland sicherzustellen.



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